Mürbeteig selber machen: so gelingt der perfekte teig
Dieser Mürbeteig eignet sich perfekt für blindgebackene Tarteböden, zum Beispiel für Erdbeertörtchen. Er fällt beim Backen nicht zusammen.
Zutaten
Zubereitung
Geben Sie die Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker, das Salz und die gemahlenen Mandeln in eine Schüssel. Verrühren Sie alles zu einer gleichmäßigen, cremigen Masse.
Geben Sie anschließend das ganze Ei hinzu und verrühren Sie alles gut. Die Masse sollte leicht klumpig sein.
Geben Sie schließlich das Mehl hinzu und vermengen Sie alles mit der Hand zu einem gleichmäßigen Teig.
Achten Sie darauf, den Teig nicht länger als nötig zu kneten – es reicht, wenn er homogen ist.
Wickeln Sie den flachgedrückten Teig in Frischhaltefolie und stellen Sie ihn für 1 Stunde in den Kühlschrank. (Formen Sie den Teig nicht zu einer Kugel, da er sonst viel länger zum Abkühlen braucht.)
Bearbeiten Sie den Teig anschließend rasch, bis er wieder geschmeidig ist, und legen Sie ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Rollen Sie ihn aus.
Tipp: Rollen Sie den Teig ein wenig aus und drehen Sie ihn dann um eine Achteldrehung (45°). Rollen Sie ihn erneut ein wenig aus. Wiederholen Sie dies, bis der Teig die gewünschte Größe hat. Mit dieser Technik sollte er sich zu einem perfekten Kreis ausrollen lassen.
Wickeln Sie den Teig um Ihr Nudelholz und rollen Sie ihn dann über einer zuvor eingefetteten Tarteform wieder aus. Drücken Sie den Teig gut an den Rändern der Form an.
Fahren Sie mit dem Nudelholz über den Rand der Form, um den überschüssigen Teig sauber abzutrennen. Stellen Sie die Tarteform anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank.
Nehmen Sie die Form aus dem Kühlschrank und stechen Sie den Teigboden mit einer Gabel ein. Wenn die Füllung mitgebacken werden soll, geben Sie sie in die Teigform. Wenn nur der Teig gebacken werden soll, wie bei einer Erdbeertarte, backen Sie ihn 20 Minuten bei 180 °C.
Und schon ist Ihr Mürbeteig fertig!
Beobachtungen
Puderzucker: Er verhindert, dass der Teig durch Kristallzucker eine körnige Textur bekommt. Sie können ihn aber auch durch normalen Zucker ersetzen.
Ruhezeiten: Sie sind sehr wichtig, damit der Teig seine Konsistenz behält. Die Hauptzutat ist Butter, die auf Temperaturschwankungen reagiert. Wenn Sie den Teig zu lange bearbeiten, kann er warm und klebrig werden.
Gemahlene Mandeln: Sie sorgen dafür, dass der Teig beim Backen gut seine Form behält. Wenn Sie möchten, können Sie sie durch gemahlene Haselnüsse ersetzen.
Butter: Verwenden Sie hochwertige Butter mit einem Fettgehalt von 80 %. Die Temperatur ist wichtig: Die Butter sollte weich, aber nicht geschmolzen sein. Nehmen Sie sie einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank oder schneiden Sie sie in sehr kleine Stücke und legen Sie diese für einige Minuten an einen warmen Ort, damit sie weich wird.
Kneten: Dieser Teig sollte nicht intensiv geknetet werden – im Gegenteil! Vermengen Sie die Zutaten nur so lange, bis ein homogener Teig entsteht. Bearbeiten Sie ihn nicht länger als nötig, sonst wird er brüchig oder krümelig.
Teigränder glätten: Wenn die Ränder Ihrer Tarte nach dem Backen nicht sauber aussehen, können Sie sie mit einer Reibe abschaben und glätten.
Vanillearoma: Es ist natürlich nicht unbedingt erforderlich.
Ernährung
- Kohlenhydrate: 23.5g
- Fett insgesamt: 11.9g
- Gesättigte Fettsäuren: 6.9g
- Proteine: 3.7g
- Fasern: 1.1g
- Zucker: 9.9g
- ProPoints: 6
- SmartPoints: 9
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