Feta: Wie kann man ihn anders als im griechischen Salat verwenden? Unsere einfachen Ideen für die Zubereitung!
Sie kaufen einen Block Feta, um einen griechischen Salat zuzubereiten.
\r\nTomaten, Gurke, Oliven, rote Zwiebel, ein Schuss Olivenöl … bis dahin läuft alles gut.
\r\nUnd dann bleibt noch ein halber Block im Kühlschrank übrig.
\r\nSie schauen ihn zwei Tage lang an.
\r\nSie denken sich: „Na ja … soll ich noch einen Salat machen?“
\r\nDabei kann man mit Feta doch so viel mehr anfangen!
\r\nIm Ofen wird er zart und cremig, paniert knusprig, zerdrückt zur Soße, in eine Tarte gefüllt, in Brickteig gerollt, zu Nudeln oder geröstetem Gemüse gegeben oder sogar in ein sommerliches Sandwich gepackt … dieser kleine griechische Käse hat noch einiges mehr zu bieten :)
\r\nUnd das Beste daran: Oft reichen schon ein paar Stückchen, um aus einem ganz einfachen Gericht ein Rezept voller Charakter zu machen!
Warum sich Feta in der Küche so leicht variieren lässt
Feta hat einen ganz eigenen Charakter.
Er ist salzig, leicht säuerlich und kalt bröckelig; beim Erhitzen wird er weicher und cremiger. Gerade dieser Kontrast macht ihn in der Küche so vielseitig.
Feta g. U. ist ein griechischer Käse mit geschützter Ursprungsbezeichnung in der Europäischen Union. Er wird aus Schafs- und Ziegenmilch von Tieren aus lokalen Betrieben hergestellt. Sein salziger, säuerlicher, manchmal leicht pfeffriger Geschmack hängt auch mit seiner Herkunft aus Griechenland zusammen.
Und genau das macht ihn interessant!
In einem Rezept kann er mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen: Er würzt, sorgt für eine cremige Konsistenz, verleiht dem Gericht mehr Charakter, ersetzt manchmal eine Soße oder geriebenen Käse und macht ein ganz einfaches Gericht deutlich schmackhafter.
Kurz gesagt: Mit ein wenig Feta wird eine ganz einfache Zucchini zum Genuss, Nudeln bekommen einen Hauch von Urlaub und aus einem belegten Brot wird eine richtige Mahlzeit.
Feta aus dem Ofen: die einfachste Abwechslung
Wenn Sie nicht wissen, was Sie mit einem Block Feta anfangen sollen, geben Sie ihn zunächst in den Ofen. Das ist wahrscheinlich eine der einfachsten Möglichkeiten, ihn ohne großen Aufwand zu verfeinern. Feta schmilzt zwar nicht vollständig wie Mozzarella, wird aber weicher, cremiger und aromatischer. Mit ein paar Kirschtomaten, Oliven, getrockneten Tomaten, einem Schuss Olivenöl und Kräutern entsteht ein geselliges Gericht zum Teilen, das sich perfekt als Aperitif oder für ein schnelles Abendessen mit geröstetem Brot eignet.
Zu Nudeln ergibt das eine köstliche Soße!
Feta eignet sich perfekt für schnelle Nudelgerichte. Wenn man ihn zusammen mit Kirschtomaten und einem Schuss Olivenöl im Ofen backt, wird er weich, die Tomaten platzen auf und alles verwandelt sich in eine cremige Soße, ganz ohne Sahne. Das ist genau das richtige Gericht, wenn man Lust auf etwas Herzhaftes hat, ohne gleich fünfzehn Töpfe hervorzuholen. Ein kleiner Tipp: Zu Beginn nicht zu viel salzen, denn Feta bringt bereits viel Geschmack mit.
In der knusprigen Variante ist sie einfach unwiderstehlich
Feta kennt man meist kalt, zerbröckelt im Salat oder in Würfel geschnitten. Warm und knusprig bekommt er jedoch eine ganz neue Dimension. Paniert, in ein Brickteigblatt gerollt oder mit Sesam umhüllt, bleibt er innen weich und cremig, während er außen goldbraun wird. Mit einem Hauch Honig funktioniert der süß-salzige Kontrast wunderbar: Das ist einfach, köstlich und perfekt für einen Aperitif, bei dem es mal etwas anderes als Chips und Salzgebäck gibt.
In Torten, Kuchen und Quiches
Feta eignet sich hervorragend für Gerichte zum Teilen, vor allem für solche, die man im Voraus zubereiten kann. In einer Quiche verleiht er dem Gericht mehr Charakter. In einem herzhaften Kuchen sorgt er für kleine, cremige und salzige Akzente. In einer Tarte bildet er einen Ausgleich zu mildem Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Schalotten oder Potimarron-Kürbis. Er eignet sich auch hervorragend für kalte Mahlzeiten, Picknicks oder Lunchboxen, weil er auch abgekühlt noch schmackhaft ist.
Ob als Soße oder als Aufstrich – sie wird unglaublich cremig!
Man denkt nicht immer daran, aber Feta lässt sich sehr gut pürieren. Mit Joghurt, Zitrone, Minze, etwas Olivenöl oder einer Prise Knoblauch wird daraus eine frische Sauce, die perfekt zu Rohkost, gegrilltem Gemüse, Kartoffeln, Falafel oder einem Wrap passt. Man kann daraus auch einen originellen Aufstrich zaubern, insbesondere mit mildem Gemüse wie Kürbis, das den salzigen Geschmack abmildert.
In mediterranen Gerichten ist sie ganz in ihrem Element
Feta passt natürlich hervorragend zu Rezepten griechischer, türkischer oder mediterraner Art. Aber auch hier muss man ihn nicht auf den griechischen Salat beschränken. Er schmeckt köstlich in einer Spinatpastete, in knusprigen Brickteigtaschen, in gefüllten Crêpes oder in belegten Fladenbroten. Mit Petersilie, Minze, Zitrone oder Dill wird er noch aromatischer und verleiht dem Rezept sofort einen Hauch von Sonne. Die Europäische Kommission weist übrigens darauf hin, dass Feta g. U. ein griechischer Käse mit salzig-säuerlichem Geschmack ist, der mit einer alten Tradition und seiner Herkunftsregion verbunden ist.
In einem Wrap oder Sandwich ist sie die Rettung für ein schnelles Mittagessen
Für ein Essen zum Mitnehmen ist Feta sehr praktisch. Er verleiht dem Gericht Geschmack, ohne dass man eine schwere Soße hinzufügen muss, passt hervorragend zu Hummus, Rucola, Paprika, Eiern oder sogar Wassermelone und ermöglicht es, in wenigen Minuten ein frisches Mittagessen zusammenzustellen.
Also, was machen wir mit diesem Stück Feta?
Letztendlich ist Feta viel vielseitiger, als man denkt. Man kann ihn warm, kalt, cremig, knusprig, püriert, zerbröckelt, in Brickteig gerollt oder in einer Tarte servieren. Er verleiht einem einfachen Rezept sofort Charakter, ohne dass man viel Aufwand betreiben muss.
Wenn das nächste Mal ein Stück Feta im Kühlschrank übrig ist, muss man nicht automatisch wieder einen griechischen Salat machen. Man kann daraus eine Vorspeise aus dem Ofen, eine frische Soße, ein schnelles Nudelgericht, eine Quiche zum Mitnehmen oder einen knusprigen kleinen Happen machen.
Kurz gesagt: Oft reicht schon ein bisschen Feta, um ein ganzes Gericht aufzupeppen. Und ganz ehrlich: Wenn ein Käse gleichzeitig ein schnelles Abendessen, einen spontanen Aperitif und die Lunchbox für den nächsten Tag retten kann … dann verdient er eindeutig einen etwas größeren Platz in unserer Küche :)
Adèle Peyches
















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