Hitzewelle: Kochen Sie Reis und Nudeln im Voraus, um die ganze Woche über frische Salate zuzubereiten
Wenn die Temperaturen steigen und schon allein der Gedanke daran, den Herd anzuschalten, uns ins Schwitzen bringt, gibt es nur eine Aufgabe: sich clever organisieren! Bei Hitzewellen verzichten wir auf Gerichte, für die man drei Töpfe, einen eingeschalteten Backofen und eine Küche braucht, die sich in ein Dampfbad verwandelt … Die gute Idee? Reis und Nudeln am Abend kochen, wenn die Luft endlich erträglicher wird, und sie dann in frische, bunte und vollwertige Salate für die nächsten Tage zu verwandeln.
Das ist der kleine Trick, der den Unterschied macht. Ein großer Topf Wasser, alles auf einmal kochen, ein paar Behälter im Kühlschrank – und schon habt ihr eine Basis parat, aus der ihr schnelle, preiswerte und vor allem sehr angenehme Mittagessen zaubern könnt, wenn der Appetit unter der Hitze nachlässt. Bei großer Hitze empfehlen die Gesundheitsbehörden übrigens, regelmäßig Wasser zu trinken, ausreichend zu essen und auf Alkohol zu verzichten. Sich frisch, einfach und ausgewogen zu ernähren, ist daher eine hervorragende Strategie, um die schwülsten Tage zu überstehen, ohne sich das Leben schwer zu machen!
Warum macht es einen so großen Unterschied, Reis und Nudeln im Voraus zu kochen?
Seien wir ehrlich: An einem heißen Sommertag hat niemand Lust, vor einem kochenden Topf zu stehen. Dennoch sind kohlenhydrathaltige Lebensmittel nach wie vor wertvolle Verbündete bei der Zubereitung einer vollwertigen Mahlzeit. Sie sorgen für ein Sättigungsgefühl, lassen sich mit fast jedem Sommergemüse kombinieren und helfen dabei, das berühmte Naschen am späten Nachmittag zu vermeiden – wenn man drei Salatblätter gegessen hat, in der Annahme, das würde reichen.
Am Abend, wenn es im Haus wieder etwas kühler wird, nutzt die Gelegenheit, um Reis, Nudeln, Orzo oder sogar Tortellini zu kochen. Gut abtropfen lassen, kurz abkühlen lassen, einen Schuss Olivenöl hinzufügen, damit nichts zusammenklebt, und dann in einer luftdichten Dose in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag muss man nur noch den Kühlschrank öffnen und den Salat zusammenstellen.
Kirschtomaten, Gurke, Mais, Feta, Mozzarella, Thunfisch, Garnelen, kaltes Hähnchenfleisch, frische Kräuter, Oliven, Pesto, Zitrone …Alles lässt sich zu einem Sommersalat verarbeiten. Das eigentliche Geheimnis besteht darin, eine neutrale, gebrauchsfertige Basis bereitzuhalten und dann die Beilagen im Laufe der Woche zu variieren, damit man nie das Gefühl hat, zweimal dasselbe zu essen.
Die kleine Regel für Frische, die man nicht außer Acht lassen sollte
Wenn es sehr heiß ist, muss die Organisation in der Küche auch der Sicherheit Rechnung tragen. Sobald Reis oder Nudeln gar sind, sollten Sie vermeiden, sie zu lange auf der Arbeitsfläche stehen zu lassen. Die ANSES weist darauf hin, dass eine unsachgemäße Lagerung oder ein Bruch der Kühlkette das Wachstum von Bakterien begünstigen kann; die Lagerung von Lebensmitteln bei niedrigen Temperaturen verlangsamt das Wachstum von Mikroorganismen.
In der Praxis ist es ganz einfach: Abtropfen lassen, sofort abkühlen, in einen sauberen Behälter geben und dann in den Kühlschrank stellen. Bei der Zubereitung des Salats nimmt man nur die benötigte Menge heraus und stellt den Rest wieder kühl. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Fisch, Hähnchen, Eier, Käse oder eine cremige Soße hinzufügen. Es geht darum, sich die Woche zu erleichtern, nicht darum, mit der Kühlkette zu spielen.
Reissalate: Die großen Klassiker, die die Sommermahlzeiten retten
Reissalat ist sozusagen das Sommergericht schlechthin. Er hat diesen familiären, großzügigen und praktischen Charakter, den man so gerne in einer großen Salatschüssel vorfindet. Er lässt sich im Voraus zubereiten, leicht transportieren und bietet eine clevere Möglichkeit, kleine Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Eine halbe Zucchini, ein paar Kirschtomaten, ein Rest Oliven aus dem Glas, ein Stück Thunfisch oder ein Stück Feta? Hier findet alles seinen Platz.
An besonders heißen Tagen sollten Sie leichte Dressings bevorzugen: Olivenöl, Zitrone, Balsamico-Essig, frische Kräuter, Naturjoghurt mit Zitrone oder eine leichte Senfsauce. Vermeiden Sie zu schwere Soßen, die bei 35 °C im Schatten schnell auf die Nerven gehen können.
Nudelsalate: die frische Mahlzeit, die allen am Tisch schmeckt
Kalte Nudeln haben einen großen Vorteil: Sie schmecken in der Regel jedem. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, ob großer oder kleiner Hunger – hier kommt jeder auf seine Kosten. Auch hier kommt es wieder auf die richtige Vorbereitung an. Kochen Sie Ihre Nudeln am Abend al dente, spülen Sie sie kurz unter fließendem kaltem Wasser ab, um den Garvorgang zu stoppen, lassen Sie sie sorgfältig abtropfen und bewahren Sie sie kühl auf.
Am nächsten Tag sind sie die ideale Grundlage für einen schnellen Salat. Tomaten, Feta, Mozzarella, Pesto, Avocado, Paprika, Zucchini, Lachs… Die Kombinationsmöglichkeiten sind endlos. Für einen wirklich gelungenen Salat sollten Sie immer auf Ausgewogenheit achten: zartschmelzend, knackig, frisch und eine aromatische Sauce.
Wie kann man seine Woche so organisieren, dass es nicht langweilig wird?
Am einfachsten ist es, am selben Abend zwei Grundgerichte zuzubereiten: eine Packung Reis und eine Packung Nudeln. Dann variiert man die Kombinationen. Montag: Reissalat mit Thunfisch und Zitrone. Dienstag: Nudeln mit Tomaten, Feta und Oliven. Mittwoch: vegetarischer Reis mit Minze. Donnerstag: Nudeln mit Zucchini-Pesto. Freitag: Reissalat mit Garnelen oder Orzo mit Lachs, um die Woche mit einem besonders feinen Gericht ausklingen zu lassen.
Bewahren Sie die empfindlichsten Zutaten separat auf: frische Kräuter, Avocado, Mozzarella, Lachs, Garnelen, Joghurtsoße. Fügen Sie diese lieber erst beim Servieren hinzu, um die Konsistenz und Frische zu bewahren. Und denken Sie vor allem daran, die Behälter gut zu verschließen und die Speisen schnell wieder in den Kühlschrank zu stellen, besonders bei großer Hitze. Die ANSES empfiehlt, die Lagerung empfindlicher Lebensmittel bei Raumtemperatur zu begrenzen und sie nach dem Verzehr schnell wieder kühl zu lagern.
Adèle Peyches











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