Rote Linsen: So kocht man sie und 5 Rezepte, um sie vielseitig zu verwenden
Möchten Sie mehr aus roten Linsen, auch als rote Korallenlinsen bekannt, herausholen und mehr als nur die übliche Suppe zubereiten? In diesem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Zubereitungsarten vor, damit Sie sie in mehr Gerichten verwenden können, als Sie vielleicht denken.
Wir verwenden sie schon seit Jahren, aber in Indien haben sie uns endgültig überzeugt: in einem cremigen, samtigen Eintopf namens Dal, der uns ihr ganzes Potenzial vor Augen geführt hat. Seitdem sind sie viel leichter erhältlich und oft auch preisgünstig. Es lohnt sich also, immer welche im Vorratsschrank zu haben.
Im Gegensatz zu anderen Linsen sind rote Linsen meist geschält (oder haben nur eine sehr dünne Schale), und das verändert ihr Verhalten: Sie garen schneller, werden weicher und zerfallen leicht. Das ist kein Nachteil, sondern ihre Superkraft. Richtig verwendet, ergeben sie Cremes, Pasteten und Gemüsebratlinge mit einer überraschend geschmeidigen Textur.
Und das ist noch nicht alles: Wussten Sie, dass man aus roten Linsen Pfannkuchen oder sogar Dips zubereiten kann?
Hier finden Sie 5 Rezepte mit roten Linsen, mit denen Sie sie abwechslungsreich und ohne Wiederholungen in Ihren Wochenplan integrieren können.
Rote Linsen in der Küche: Gleich und doch anders
- Kurze Garzeit: Je nach gewünschter Konsistenz sind sie meist in 12–18 Minuten fertig.
- Kein Einweichen: In den meisten Fällen müssen sie nicht eingeweicht werden.
- Cremige Konsistenz: Perfekt für Pürees, Suppen, Dal und Füllungen.
- Milder Geschmack: Sie passen gut zu Gewürzen, Zitrusfrüchten, süßlichem Gemüse (Kürbis, Karotten) und frischen Kräutern.
Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie sie auf die klassischste Art zubereiten:
Rote Linsen-Kürbiscremesuppe
Ein Löffelgericht, das einfach so schmeckt: Der Kürbis sorgt für Süße, und die roten Linsen tun ihr Übriges. So entsteht eine dicke, samtige Creme ganz ohne Sahne. Sie eignet sich perfekt für Abendessen unter der Woche und hält sich sehr gut im Kühlschrank. Am nächsten Tag schmeckt sie oft sogar noch besser, wenn sich die Aromen entfaltet haben.
Pfannkuchen aus roten Linsen, mit nur 2 Zutaten
Der Reiz liegt hier in der Einfachheit: ein schneller Teig, der nicht versucht, etwas anderes nachzuahmen, sondern einfach lecker und goldbraun wird und sich leicht wieder zubereiten lässt. Dieses Rezept eignet sich sowohl für ein leichtes Abendessen mit Salat als auch für ein vegetarisches „Sandwich“ mit Joghurtsauce, Zitrone oder einer milden Mayonnaise.
Korallenlinsenpastete (Vorspeisen-Dip)
Ein pflanzlicher Aufstrich mit cremiger Konsistenz und mildem Geschmack – ideal, wenn man Lust auf eine Vorspeise hat, bei der es nicht nur ums Knabbern geht. Er passt sehr gut zu Rohkost, geröstetem Brot oder Crackern und lässt sich leicht abwandeln: Eine Prise Kreuzkümmel, etwas Zitrone, geräuchertes Paprikapulver oder frische Kräuter sorgen für eine andere Geschmacksnote, ohne die Zubereitung komplizierter zu machen.
Korallenlinsen und Karottenmedaillons
Die Karotte unterstreicht die natürliche Süße der roten Linsen und sorgt für eine saftige, leicht formbare Masse, die in der Pfanne oder im Ofen schön bräunt. Die Medaillons sind dafür gedacht, mit den Händen gegessen zu werden, eignen sich für die Lunchbox oder können mit einer einfachen Sauce serviert werden (gewürzte Tomatensauce, Joghurt mit Knoblauch oder Tahini mit Zitrone).
Dahl aus roten Linsen
Wenn man ein Rezept auswählen müsste, das zeigt, wie vielseitig diese Hülsenfrucht ist, wäre es Dal: Gewürze, Zwiebeln, Tomaten (oder auch nicht) und rote Linsen verwandeln sich in wenigen Minuten in einen cremigen, herzhaften Eintopf. Er passt perfekt zu Reis oder Fladenbrot oder schmeckt einfach pur, Löffel für Löffel. Auch weitere Zutaten passen dazu: zum Schluss Spinat, etwas Kokosmilch, Zitrone für eine frische Note oder nach Belieben Chili.
Patricia González





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