Welche Panade wird wirklich knusprig? 6 Varianten für Schnitzel, Fisch und Gemüse
Mittwoch 21 Oktober 2026 11:00 - Francesco Rosso
Die Antwort hängt davon ab, was Sie panieren und wie Sie es garen. Klassische Semmelbrösel, Panko, Maismehl, Cornflakes, Backteig und eine doppelte Panierung ergeben ganz unterschiedliche Krusten. Hier erfahren Sie, welche sechs Varianten zu Schnitzel, Fisch und Gemüse passen, wie sie am Lebensmittel haften und welche Fehler sich leicht vermeiden lassen.
Welche Panade passt zu welchem Gericht? Der schnelle Überblick
Klassische Semmelbrösel: Für Schnitzel, panierten Käse und viele Gemüsevarianten. Sie ergeben eine gleichmäßige, goldbraune Hülle.
Panko: Für Fischstücke, Garnelen, Tofu und Gemüse, wenn eine gröbere, besonders luftige Kruste gewünscht ist.
Maismehl oder feiner Grieß: Für eine dünnere, eher körnige Hülle, etwa bei Gemüse und kleinen Fischstücken. Die Konsistenz unterscheidet sich deutlich von einer Bröselpanade.
Cornflakes, Nüsse oder Sesam: Für zusätzliche Röstaromen und einen kräftigeren Biss. Vor allem im Ofen muss man die Bräunung beobachten.
Backteig: Für Gemüse, Garnelen oder kleine Fischstücke, die in heißem Fett ausgebacken werden. Er ist keine klassische Bröselpanade.
Doppelte Panierung: Für eine bewusst dickere Hülle, beispielsweise bei gefüllten oder besonders weichen Lebensmitteln. Für ein traditionelles Wiener Schnitzel ist sie nicht nötig.
Die Grundregel: Entscheiden Sie nicht allein nach dem gewünschten Knuspergeräusch, sondern auch nach der Feuchtigkeit und Dicke der Zutat sowie nach Pfanne, Backofen oder Heißluftfritteuse.
Panko: Für Fischstücke, Garnelen, Tofu und Gemüse, wenn eine gröbere, besonders luftige Kruste gewünscht ist.
Maismehl oder feiner Grieß: Für eine dünnere, eher körnige Hülle, etwa bei Gemüse und kleinen Fischstücken. Die Konsistenz unterscheidet sich deutlich von einer Bröselpanade.
Cornflakes, Nüsse oder Sesam: Für zusätzliche Röstaromen und einen kräftigeren Biss. Vor allem im Ofen muss man die Bräunung beobachten.
Backteig: Für Gemüse, Garnelen oder kleine Fischstücke, die in heißem Fett ausgebacken werden. Er ist keine klassische Bröselpanade.
Doppelte Panierung: Für eine bewusst dickere Hülle, beispielsweise bei gefüllten oder besonders weichen Lebensmitteln. Für ein traditionelles Wiener Schnitzel ist sie nicht nötig.
Die Grundregel: Entscheiden Sie nicht allein nach dem gewünschten Knuspergeräusch, sondern auch nach der Feuchtigkeit und Dicke der Zutat sowie nach Pfanne, Backofen oder Heißluftfritteuse.
1. Semmelbrösel: die klassische Panade für Schnitzel
Für die traditionelle Panierstraße brauchen Sie drei flache Teller: einen mit Mehl, einen mit verquirltem Ei und einen mit Semmelbröseln beziehungsweise Paniermehl. Tupfen Sie das Schnitzel an der Oberfläche vorsichtig trocken, wenden Sie es dünn im Mehl und klopfen Sie überschüssiges Mehl ab. Danach ziehen Sie es durch das Ei und legen es locker in die Brösel.
Bei einem klassischen Wiener Schnitzel werden die Brösel nicht fest angedrückt. Die Hülle soll sich beim Ausbacken stellenweise vom Fleisch abheben können – dieses Aufgehen wird Soufflieren genannt. Dafür braucht das Schnitzel ausreichend heißes Fett und Platz in der Pfanne. Ein Wiener Schnitzel besteht traditionell aus Kalbfleisch; bei Schweinefleisch spricht man üblicherweise von Schnitzel Wiener Art.
Das folgende Rezept aus der italienischen Küche zeigt eine weitere Variante mit paniertem Kalbfleisch. Die Zubereitung ist nicht mit dem Wiener Original gleichzusetzen, macht aber deutlich, wie gut eine Bröselhülle zu dünnem Fleisch passt.
Bei einem klassischen Wiener Schnitzel werden die Brösel nicht fest angedrückt. Die Hülle soll sich beim Ausbacken stellenweise vom Fleisch abheben können – dieses Aufgehen wird Soufflieren genannt. Dafür braucht das Schnitzel ausreichend heißes Fett und Platz in der Pfanne. Ein Wiener Schnitzel besteht traditionell aus Kalbfleisch; bei Schweinefleisch spricht man üblicherweise von Schnitzel Wiener Art.
Das folgende Rezept aus der italienischen Küche zeigt eine weitere Variante mit paniertem Kalbfleisch. Die Zubereitung ist nicht mit dem Wiener Original gleichzusetzen, macht aber deutlich, wie gut eine Bröselhülle zu dünnem Fleisch passt.
2. Panko: wenn die Kruste gröber und besonders luftig sein soll
Panko ist japanisches Paniermehl mit gröberen, lockeren Flocken. Dadurch entsteht eine unregelmäßige Oberfläche, die beim Braten oder Backen angenehm knusprig werden kann. Es passt besonders gut zu Fisch, Garnelen, Tofu und Auberginen – etwa bei einem vegetarischen Katsu.
Ob Panko tatsächlich weniger Fett aufnimmt als andere Brösel, lässt sich nicht pauschal behaupten. Dazu tragen auch Öltemperatur, Garzeit und Lebensmittel bei. Im Ofen oder Airfryer kann ein wenig Öl helfen, die helle Panierung gleichmäßiger zu bräunen.
Sie möchten die Flocken selbst zubereiten? Dafür gibt es ebenfalls ein Rezept. Die beiden folgenden Ideen zeigen Panko einmal als knusprige Hülle für Auberginen und einmal als selbst gemachte Grundlage für weitere Gerichte.
Ob Panko tatsächlich weniger Fett aufnimmt als andere Brösel, lässt sich nicht pauschal behaupten. Dazu tragen auch Öltemperatur, Garzeit und Lebensmittel bei. Im Ofen oder Airfryer kann ein wenig Öl helfen, die helle Panierung gleichmäßiger zu bräunen.
Sie möchten die Flocken selbst zubereiten? Dafür gibt es ebenfalls ein Rezept. Die beiden folgenden Ideen zeigen Panko einmal als knusprige Hülle für Auberginen und einmal als selbst gemachte Grundlage für weitere Gerichte.
3. Maismehl und Grieß: eine andere Art von Knusprigkeit
Maismehl, feiner Maisgrieß und Hartweizengrieß sind nicht dasselbe. Maismehl ist meist feiner gemahlen; Maisgrieß hat eine gröbere Körnung, und Hartweizengrieß wird aus Weizen hergestellt. Je nach Rezept können diese Zutaten eine eher dünne, körnige Kruste bilden, beispielsweise bei Zucchini, Auberginen oder kleineren Fischstücken.
Die Oberfläche sollte vor dem Wenden möglichst trocken sein. Sonst verklumpt das Mehl oder der Grieß und haftet ungleichmäßig. Nutzen Sie bei Bedarf die im Rezept vorgesehene dünne Schicht aus Mehl, Ei oder einer anderen Bindung.
Wichtig bei Glutenunverträglichkeit: Hartweizengrieß enthält Gluten. Maisprodukte sind zwar von Natur aus glutenfrei, bei Zöliakie kommt es aber auch auf mögliche Verunreinigungen und die Kennzeichnung des konkreten Produkts an. Maisstärke ist wiederum ein anderes Produkt und ergibt allein nicht dieselbe grobkörnige Kruste.
Die Oberfläche sollte vor dem Wenden möglichst trocken sein. Sonst verklumpt das Mehl oder der Grieß und haftet ungleichmäßig. Nutzen Sie bei Bedarf die im Rezept vorgesehene dünne Schicht aus Mehl, Ei oder einer anderen Bindung.
Wichtig bei Glutenunverträglichkeit: Hartweizengrieß enthält Gluten. Maisprodukte sind zwar von Natur aus glutenfrei, bei Zöliakie kommt es aber auch auf mögliche Verunreinigungen und die Kennzeichnung des konkreten Produkts an. Maisstärke ist wiederum ein anderes Produkt und ergibt allein nicht dieselbe grobkörnige Kruste.
4. Cornflakes, Nüsse und Sesam: kräftiger Biss mit mehr Aroma
Ungesüßte Cornflakes lassen sich grob zerbröseln und für eine rustikale Panade verwenden. Auch gehackte Mandeln, Haselnüsse oder Sesam können einer Kruste neue Aromen geben. Solche Mischungen eignen sich zum Beispiel für Hähnchenstücke, Gemüse oder Fisch, wenn der Geschmack der Hülle deutlich spürbar sein soll.
Zerkleinern Sie die Zutaten so, dass sie gut haften, aber noch Struktur haben. Nüsse und Saaten werden bei hoher Hitze schnell dunkel. Backen oder braten Sie solche Krusten deshalb aufmerksam, statt sich ausschließlich nach der Zeitangabe zu richten.
Allergene nicht vergessen: Nüsse und Sesam sind für manche Menschen ungeeignet. Wer glutenfrei panieren möchte, sollte zudem die Zutatenliste von Cornflakes kontrollieren: Nicht jede Sorte ist glutenfrei, und gesüßte Varianten passen geschmacklich selten zu herzhaften Gerichten.
Zerkleinern Sie die Zutaten so, dass sie gut haften, aber noch Struktur haben. Nüsse und Saaten werden bei hoher Hitze schnell dunkel. Backen oder braten Sie solche Krusten deshalb aufmerksam, statt sich ausschließlich nach der Zeitangabe zu richten.
Allergene nicht vergessen: Nüsse und Sesam sind für manche Menschen ungeeignet. Wer glutenfrei panieren möchte, sollte zudem die Zutatenliste von Cornflakes kontrollieren: Nicht jede Sorte ist glutenfrei, und gesüßte Varianten passen geschmacklich selten zu herzhaften Gerichten.
5. Backteig: für Gemüse und Garnelen aus heißem Fett
Ein Backteig umhüllt Lebensmittel als dünne Teigschicht statt als trockene Bröselkruste. Er passt zum Beispiel zu Garnelen, Auberginen oder anderem Gemüse, das kurz in heißem Fett ausgebacken wird. Je nach Rezept kann kaltes Sprudelwasser zu einer lockeren Konsistenz beitragen; besonders bei tempuraähnlichen Teigen sollte nicht unnötig lange gerührt werden.
Ist der Teig zu dick, wird die Hülle schwer. Ist das Öl nicht ausreichend heiß, kann das Ergebnis fettig und weich werden. Geben Sie nur wenige Stücke auf einmal ins Fett und lassen Sie sie nach dem Ausbacken auf einem Gitter oder kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Ein flüssiger Backteig eignet sich nicht ohne Weiteres für einen offenen Airfryer-Garkorb: Er kann durch das Gitter laufen, bevor er fest wird. Verwenden Sie deshalb für diese Variante eine ausdrücklich passende Zubereitungsart.
Ist der Teig zu dick, wird die Hülle schwer. Ist das Öl nicht ausreichend heiß, kann das Ergebnis fettig und weich werden. Geben Sie nur wenige Stücke auf einmal ins Fett und lassen Sie sie nach dem Ausbacken auf einem Gitter oder kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Ein flüssiger Backteig eignet sich nicht ohne Weiteres für einen offenen Airfryer-Garkorb: Er kann durch das Gitter laufen, bevor er fest wird. Verwenden Sie deshalb für diese Variante eine ausdrücklich passende Zubereitungsart.
6. Doppelt panieren: sinnvoll für eine bewusst dickere Hülle
Bei einer doppelten Panierung wird nach Mehl, Ei und Bröseln eine weitere Schicht Ei und Brösel aufgetragen. Das ergibt eine festere, dickere Kruste. Sie kann bei bestimmten gefüllten Speisen, Kroketten oder paniertem Käse hilfreich sein, etwa wenn die Hülle möglichst geschlossen bleiben soll.
Für das klassische Wiener Schnitzel ist eine doppelte Panierung dagegen nicht die ideale Lösung. Dort ist eine leichte, lockere Hülle erwünscht. Auch bei zartem Fisch kann eine dicke Kruste schnell mehr Aufmerksamkeit bekommen als das Filet selbst.
Ein gutes Beispiel für ein Lebensmittel mit weichem Inneren ist panierter Camembert. Folgen Sie beim Formen und Panieren der konkreten Rezeptanleitung; eine doppelte Schicht ist nicht für jede Käsevariante zwingend erforderlich.
Für das klassische Wiener Schnitzel ist eine doppelte Panierung dagegen nicht die ideale Lösung. Dort ist eine leichte, lockere Hülle erwünscht. Auch bei zartem Fisch kann eine dicke Kruste schnell mehr Aufmerksamkeit bekommen als das Filet selbst.
Ein gutes Beispiel für ein Lebensmittel mit weichem Inneren ist panierter Camembert. Folgen Sie beim Formen und Panieren der konkreten Rezeptanleitung; eine doppelte Schicht ist nicht für jede Käsevariante zwingend erforderlich.
Pfanne, Backofen oder Heißluftfritteuse: Wo wird die Panade am besten?
In der Pfanne können klassische Brösel mit ausreichend heißem Fett gleichmäßig bräunen. Legen Sie nicht zu viele Stücke auf einmal hinein: Kühlt das Fett stark ab, kann die Hülle weich und fettig werden. Bei einem Schnitzel sollten die Brösel locker sitzen und genug Platz haben, um aufzugehen.
Im Backofen eignen sich Panko, Cornflakes oder Semmelbrösel. Eine dünne Ölschicht auf der Panierung unterstützt die Bräunung. Wichtig ist genügend Abstand zwischen den Stücken, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
In der Heißluftfritteuse gelingen viele trockene Panierungen mit wenig Öl. Legen Sie das Gargut möglichst nebeneinander, ohne den Korb zu überladen, und wenden Sie es bei Bedarf nach Rezept. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Gerät: Ein Airfryer ersetzt nicht bei jedem Gericht das Ausbacken im Fett.
Wie eine Bröselpanierung im Airfryer aussehen kann, zeigt dieses panierte Hähnchen.
Im Backofen eignen sich Panko, Cornflakes oder Semmelbrösel. Eine dünne Ölschicht auf der Panierung unterstützt die Bräunung. Wichtig ist genügend Abstand zwischen den Stücken, damit Feuchtigkeit entweichen kann.
In der Heißluftfritteuse gelingen viele trockene Panierungen mit wenig Öl. Legen Sie das Gargut möglichst nebeneinander, ohne den Korb zu überladen, und wenden Sie es bei Bedarf nach Rezept. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Gerät: Ein Airfryer ersetzt nicht bei jedem Gericht das Ausbacken im Fett.
Wie eine Bröselpanierung im Airfryer aussehen kann, zeigt dieses panierte Hähnchen.
Fisch panieren: knusprig außen, nicht trocken innen
Bei mildem Weißfisch wie Kabeljau oder Seelachs genügt oft eine relativ leichte Hülle aus Semmelbröseln oder Panko. Tupfen Sie die Oberfläche vorsichtig trocken und gehen Sie beim Wenden behutsam vor: Fischfilet ist empfindlicher als ein Schnitzel.
Für Fischstäbchen ist eine gleichmäßige Bröselpanierung praktisch, weil sie die kleinen Stücke beim Braten oder Garen im Airfryer umschließt. Die goldbraune Hülle allein sagt allerdings noch nichts über den Garzustand aus. Kontrollieren Sie, ob der Fisch im Inneren vollständig gegart ist, ohne ihn unnötig lange zu erhitzen.
Das folgende Rezept zeigt Fischstäbchen aus der Heißluftfritteuse als alltagstaugliches Beispiel.
Für Fischstäbchen ist eine gleichmäßige Bröselpanierung praktisch, weil sie die kleinen Stücke beim Braten oder Garen im Airfryer umschließt. Die goldbraune Hülle allein sagt allerdings noch nichts über den Garzustand aus. Kontrollieren Sie, ob der Fisch im Inneren vollständig gegart ist, ohne ihn unnötig lange zu erhitzen.
Das folgende Rezept zeigt Fischstäbchen aus der Heißluftfritteuse als alltagstaugliches Beispiel.
Gemüse panieren: bei Zucchini und Auberginen zählt die Feuchtigkeit
Zucchini und Auberginen enthalten viel Wasser. Deshalb ist es besonders wichtig, die Scheiben vor dem Panieren wie im Rezept beschrieben vorzubereiten und überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Wird das Gemüse vorab gesalzen, kann es Wasser abgeben; dieses sollte vor der weiteren Verarbeitung abgetupft werden.
Für dünne Gemüsescheiben eignen sich Semmelbrösel oder Panko. Wer es etwas kerniger mag, kann je nach Gericht feinen Grieß oder Maisgrieß einsetzen. Eine sehr schwere doppelte Panierung braucht Gemüse meist nicht.
Auch eine Auberginenvariante mit goldbrauner Panierung aus dem Airfryer zeigt, wie sich eine bekannte Schnitzelidee ohne Fleisch umsetzen lässt.
Für dünne Gemüsescheiben eignen sich Semmelbrösel oder Panko. Wer es etwas kerniger mag, kann je nach Gericht feinen Grieß oder Maisgrieß einsetzen. Eine sehr schwere doppelte Panierung braucht Gemüse meist nicht.
Auch eine Auberginenvariante mit goldbrauner Panierung aus dem Airfryer zeigt, wie sich eine bekannte Schnitzelidee ohne Fleisch umsetzen lässt.
Warum fällt die Panade ab oder wird weich? Fünf typische Fehler
1. Die Oberfläche ist zu nass: Feuchtigkeit kann verhindern, dass Mehl und Ei gleichmäßig haften. Fleisch oder Fisch bei Bedarf mit Einmal-Küchenpapier vorsichtig abtupfen.
2. Zu viel Mehl bleibt hängen: Eine dicke Mehlschicht hält nicht automatisch besser. Überschüssiges Mehl vor dem Ei abschütteln.
3. Die Brösel werden bei Schnitzeln festgedrückt: Eine stark verdichtete Panierung kann beim Ausbacken schlechter aufgehen. Für ein klassisches Wiener Schnitzel die Brösel locker auflegen.
4. Die Pfanne ist zu voll oder die Hitze zu niedrig: Die Stücke bräunen nicht gleichmäßig und die Hülle kann weich werden. Lieber portionsweise ausbacken.
5. Das panierte Lebensmittel liegt lange herum: Die Hülle kann Feuchtigkeit ziehen. Es gibt keine allgemeine Pflicht, panierte Speisen 15 bis 20 Minuten ruhen zu lassen. Klassische Schnitzel kommen meist möglichst bald in die Pfanne; bei manchen gefüllten Speisen kann eine kurze Kühlung nach Rezept helfen.
2. Zu viel Mehl bleibt hängen: Eine dicke Mehlschicht hält nicht automatisch besser. Überschüssiges Mehl vor dem Ei abschütteln.
3. Die Brösel werden bei Schnitzeln festgedrückt: Eine stark verdichtete Panierung kann beim Ausbacken schlechter aufgehen. Für ein klassisches Wiener Schnitzel die Brösel locker auflegen.
4. Die Pfanne ist zu voll oder die Hitze zu niedrig: Die Stücke bräunen nicht gleichmäßig und die Hülle kann weich werden. Lieber portionsweise ausbacken.
5. Das panierte Lebensmittel liegt lange herum: Die Hülle kann Feuchtigkeit ziehen. Es gibt keine allgemeine Pflicht, panierte Speisen 15 bis 20 Minuten ruhen zu lassen. Klassische Schnitzel kommen meist möglichst bald in die Pfanne; bei manchen gefüllten Speisen kann eine kurze Kühlung nach Rezept helfen.
Geht Panieren auch ohne Ei oder ohne Gluten?
Ohne Ei können Sie zum Beispiel eine leicht dickflüssige Mischung aus Mehl und Wasser oder ungesüßtem Pflanzendrink verwenden, damit die Brösel haften. Etwas Senf kann für Würze sorgen. Das Ergebnis unterscheidet sich je nach Mischung von der klassischen Panierstraße, funktioniert aber beispielsweise bei Gemüseschnitzeln.
Ohne Gluten können geeignete glutenfreie Brösel, entsprechend gekennzeichnete Cornflakes oder bestimmte Maisprodukte infrage kommen. Denken Sie daran, auch das Mehl für die erste Schicht zu ersetzen. Bei Zöliakie ist außerdem wichtig, Zutaten und Küchenutensilien vor Kreuzkontakt mit Gluten zu schützen.
Bei Nuss- oder Sesamallergien sind die betreffenden Panierungen selbstverständlich keine Alternative. Prüfen Sie bei gekauften Mischungen stets die Zutatenliste und mögliche Allergenhinweise.
Ohne Gluten können geeignete glutenfreie Brösel, entsprechend gekennzeichnete Cornflakes oder bestimmte Maisprodukte infrage kommen. Denken Sie daran, auch das Mehl für die erste Schicht zu ersetzen. Bei Zöliakie ist außerdem wichtig, Zutaten und Küchenutensilien vor Kreuzkontakt mit Gluten zu schützen.
Bei Nuss- oder Sesamallergien sind die betreffenden Panierungen selbstverständlich keine Alternative. Prüfen Sie bei gekauften Mischungen stets die Zutatenliste und mögliche Allergenhinweise.
Knusprig ist nicht automatisch durchgegart: Darauf sollten Sie achten
Gerade bei Hähnchen und anderem Geflügel kann die Panade bereits dunkel sein, während das Fleisch noch nicht ausreichend erhitzt wurde. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt für Geflügel, dass im Kern mindestens 70 °C für zwei Minuten erreicht werden. Ein geeignetes Fleischthermometer ist dafür zuverlässiger als die Farbe der Kruste.
Rohes Geflügel nicht abwaschen. Verwenden Sie für rohe Zutaten saubere Arbeitsflächen und vermeiden Sie, dass rohe Fleischsäfte auf fertige Speisen gelangen. Hände und Geräte nach der Verarbeitung gründlich reinigen. Reste von Mehl, Ei oder Bröseln, die mit rohem Fleisch oder Fisch in Kontakt waren, nicht für spätere Mahlzeiten aufbewahren.
Bei Fisch ist ebenfalls wichtig, dass er vollständig gegart ist. Die Knusprigkeit der Hülle ist ein Geschmacksmerkmal, kein Ersatz für einen sicheren Garzustand.
Rohes Geflügel nicht abwaschen. Verwenden Sie für rohe Zutaten saubere Arbeitsflächen und vermeiden Sie, dass rohe Fleischsäfte auf fertige Speisen gelangen. Hände und Geräte nach der Verarbeitung gründlich reinigen. Reste von Mehl, Ei oder Bröseln, die mit rohem Fleisch oder Fisch in Kontakt waren, nicht für spätere Mahlzeiten aufbewahren.
Bei Fisch ist ebenfalls wichtig, dass er vollständig gegart ist. Die Knusprigkeit der Hülle ist ein Geschmacksmerkmal, kein Ersatz für einen sicheren Garzustand.
Die wichtigste Entscheidung fällt vor dem Panieren
Für ein lockeres Schnitzel: klassische Semmelbrösel und eine sorgfältige Panierstraße. Für grobe Knusprigkeit: Panko. Für eine dünne, körnige Hülle: geeignetes Maismehl oder feiner Grieß. Für mehr Röstaroma: Cornflakes, Nüsse oder Sesam. Für Frittiertes im Teigmantel: Backteig. Und für eine bewusst kräftige Schutzhülle: je nach Rezept eine doppelte Panierung.
Am meisten bringt es, die Panade auf das Lebensmittel und die Garmethode abzustimmen. Achten Sie auf eine nicht zu feuchte Oberfläche, die richtige Hitze und genügend Platz beim Garen. Dann stehen die Chancen gut, dass es beim ersten Bissen wirklich knuspert.
Am meisten bringt es, die Panade auf das Lebensmittel und die Garmethode abzustimmen. Achten Sie auf eine nicht zu feuchte Oberfläche, die richtige Hitze und genügend Platz beim Garen. Dann stehen die Chancen gut, dass es beim ersten Bissen wirklich knuspert.
Francesco RossoPraktikantin auf der Suche nach neuen kulinarischen Welten. Als Liebhaberin von Wein und einfachen Gerichten habe ich mich nach einigen Jahren als Journalistin entschlossen, mich auf den Weg zu machen, um neue Ansätze in der Küche zu entdecken.








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