Steht auf Ihrer Flasche „Nektar“ statt „Saft“? Achten Sie auf diesen Prozentsatz auf dem Etikett
Samstag 12 September 2026 08:00 - Adèle Peyches
Seit dem 14. Juni 2026 gelten die aktualisierten Vorschriften der sogenannten „Frühstücksrichtlinie“ der EU, die in Frankreich umgesetzt wurden, um die Verbraucher besser über diese Produkte zu informieren.
Die richtige Gewohnheit ist ganz einfach: Achten Sie nicht nur auf die abgebildete Frucht auf der Verpackung. Achten Sie auf die Verkehrsbezeichnung, den eventuellen Hinweis „aus Konzentrat“, den Mindestfruchtanteil bei Nektaren und die Angaben zum Zuckergehalt.
Saft, Nektar, Konzentrat: Auf die Bezeichnung auf der Flasche kommt es wirklich an
Als Erstes sollte man auf die Verkehrsbezeichnung achten. Darin muss angegeben sein, ob es sich bei dem Produkt um einen Fruchtsaft, einen Fruchtsaft aus Konzentrat, einen Fruchtnektar oder eine andere gesetzlich geregelte Kategorie handelt.
Diese Bezeichnung dient nicht nur der Dekoration, sondern entspricht einer genauen Definition. Ein Produkt, das die vorgeschriebenen Zusammensetzungsmerkmale nicht erfüllt, darf nicht einfach nach Belieben die Bezeichnung „Fruchtsaft“ oder „Nektar“ tragen.
In der Praxis ist es daher der erste Reflex im Regal: die kleine Zeile zu lesen, die das Produkt wirklich beschreibt – oft zuverlässiger als das Foto der Frucht oder die gut sichtbaren Wörter auf der Vorderseite.
Diese Bezeichnung dient nicht nur der Dekoration, sondern entspricht einer genauen Definition. Ein Produkt, das die vorgeschriebenen Zusammensetzungsmerkmale nicht erfüllt, darf nicht einfach nach Belieben die Bezeichnung „Fruchtsaft“ oder „Nektar“ tragen.
In der Praxis ist es daher der erste Reflex im Regal: die kleine Zeile zu lesen, die das Produkt wirklich beschreibt – oft zuverlässiger als das Foto der Frucht oder die gut sichtbaren Wörter auf der Vorderseite.
Ein Fruchtsaft darf keinen zugesetzten Zucker enthalten
Bei Fruchtsäften ist die wichtigste Regel klar: Sie dürfen keinen zugesetzten Zucker enthalten. Die Vorschriften unterscheiden zwischen Säften, denen kein Zucker zugesetzt wird, und Nektaren, die je nach Zusammensetzung Zucker enthalten dürfen.
Auf dem Etikett eines Saftes ist die zulässige Angabe für diesen Fall „enthält natürlich vorkommenden Zucker“. Das bedeutet, dass der Zucker aus der Frucht selbst stammt und nicht durch Zugabe von Zucker in der Rezeptur hinzugefügt wurde.
Aber Vorsicht: „Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet nicht „zuckerfrei“. Ein Saft kann den in den Früchten natürlich vorhandenen Zucker enthalten.
Auf dem Etikett eines Saftes ist die zulässige Angabe für diesen Fall „enthält natürlich vorkommenden Zucker“. Das bedeutet, dass der Zucker aus der Frucht selbst stammt und nicht durch Zugabe von Zucker in der Rezeptur hinzugefügt wurde.
Aber Vorsicht: „Ohne Zuckerzusatz“ bedeutet nicht „zuckerfrei“. Ein Saft kann den in den Früchten natürlich vorhandenen Zucker enthalten.
Ein Nektar kann Wasser und manchmal auch Zucker oder Honig enthalten.
Fruchtnektar ist etwas anderes. Er kann hergestellt werden, indem man Saft, Fruchtpüree, Fruchtpüree-Konzentrat oder eine Mischung dieser Zutaten mit Wasser verdünnt. Je nach Fall kann er auch Zucker oder Honig enthalten.
Das bedeutet nicht, dass ein Nektar automatisch ein schlechtes Produkt ist. Bestimmte Früchte eignen sich weniger gut für reinen Saft, da sie sehr säurehaltig, sehr fruchtfleischreich oder pur schwerer zu trinken sind.
Das bedeutet jedoch, dass der Verbraucher wissen muss, was er kauft. Und dafür wird der Mindestfruchtgehalt zu einer wichtigen Information.
Das bedeutet nicht, dass ein Nektar automatisch ein schlechtes Produkt ist. Bestimmte Früchte eignen sich weniger gut für reinen Saft, da sie sehr säurehaltig, sehr fruchtfleischreich oder pur schwerer zu trinken sind.
Das bedeutet jedoch, dass der Verbraucher wissen muss, was er kauft. Und dafür wird der Mindestfruchtgehalt zu einer wichtigen Information.
Achten Sie bei einem Nektar auf den Mindestfruchtanteil
Bei einem Obst- oder Gemüsenektar muss auf dem Etikett der Mindestgehalt an Saft, Fruchtpüree oder einer Mischung dieser Zutaten angegeben sein.
Die erwartete Angabe lautet etwa: „Fruchtanteil: mindestens … %“. Sie muss im gleichen Sichtfeld wie die Produktbezeichnung erscheinen.
Mit anderen Worten: Wenn auf einer Flasche „Nektar“ steht, lassen Sie sich nicht nur vom Duft täuschen. Achten Sie auf den Prozentsatz. Er hilft Ihnen dabei, zwei Nektare miteinander zu vergleichen.
Die erwartete Angabe lautet etwa: „Fruchtanteil: mindestens … %“. Sie muss im gleichen Sichtfeld wie die Produktbezeichnung erscheinen.
Mit anderen Worten: Wenn auf einer Flasche „Nektar“ steht, lassen Sie sich nicht nur vom Duft täuschen. Achten Sie auf den Prozentsatz. Er hilft Ihnen dabei, zwei Nektare miteinander zu vergleichen.
Der Fall des Saftes aus Konzentrat
Ein Saft auf Konzentratbasis ist nicht dasselbe wie ein Nektar. Er wird aus einem Saftkonzentrat gewonnen und anschließend wiederhergestellt, wobei Verfahren zum Einsatz kommen, die die wesentlichen Eigenschaften des Saftes bewahren müssen.
Wird ein Produkt aus einem oder mehreren Konzentraten hergestellt, muss dies auf dem Etikett durch einen Hinweis wie „aus Konzentrat“ oder „teilweise aus Konzentrat“ entsprechend dem jeweiligen Fall angegeben werden.
Dieser Hinweis muss deutlich sichtbar in unmittelbarer Nähe der Produktbezeichnung angebracht sein. Dies ist also ein Hinweis, auf den man achten sollte, wenn man zwei sehr ähnliche Flaschen vergleicht.
Wird ein Produkt aus einem oder mehreren Konzentraten hergestellt, muss dies auf dem Etikett durch einen Hinweis wie „aus Konzentrat“ oder „teilweise aus Konzentrat“ entsprechend dem jeweiligen Fall angegeben werden.
Dieser Hinweis muss deutlich sichtbar in unmittelbarer Nähe der Produktbezeichnung angebracht sein. Dies ist also ein Hinweis, auf den man achten sollte, wenn man zwei sehr ähnliche Flaschen vergleicht.
Die vier Bereiche des Etiketts, die fotografiert oder verglichen werden sollen
Um einen echten Etiketten-Decoder zu erstellen, sollten idealerweise vier Produkte anhand von Fotos verglichen werden, wobei jedoch immer dieselben Bereiche sichtbar sein müssen.
Achten Sie zunächst auf die Verkaufsbezeichnung: Saft, Saft aus Konzentrat, Nektar. Suchen Sie anschließend nach dem Hinweis „aus Konzentrat“, falls vorhanden. Bei einem Nektar achten Sie auf den Mindestfruchtgehalt. Lesen Sie schließlich die Zutatenliste, um zu sehen, ob Zucker oder Honig aufgeführt ist.
Diese Methode verhindert voreilige Urteile. Man stuft ein Produkt nicht allein nach seiner Farbe oder seinem Fruchtbild ein.
Achten Sie zunächst auf die Verkaufsbezeichnung: Saft, Saft aus Konzentrat, Nektar. Suchen Sie anschließend nach dem Hinweis „aus Konzentrat“, falls vorhanden. Bei einem Nektar achten Sie auf den Mindestfruchtgehalt. Lesen Sie schließlich die Zutatenliste, um zu sehen, ob Zucker oder Honig aufgeführt ist.
Diese Methode verhindert voreilige Urteile. Man stuft ein Produkt nicht allein nach seiner Farbe oder seinem Fruchtbild ein.
Wie man den Zuckerwert richtig abliest
Man muss zwei Dinge unterscheiden: den natürlich in Früchten enthaltenen Zucker und den dem Rezept zugesetzten Zucker.
Ein Saft kann natürlich vorkommenden Zucker enthalten, da die Frucht selbst Zucker enthält. Demgegenüber darf ihm kein Zucker zugesetzt werden. Ein Nektar hingegen kann je nach den für das Produkt geltenden Vorschriften unter Zugabe von Zucker oder Honig hergestellt werden.
Um die Angaben richtig zu verstehen, sollte man daher sowohl die Produktkategorie als auch die Zutatenliste beachten, anstatt sich ausschließlich auf die Nährwerttabelle zu verlassen.
Ein Saft kann natürlich vorkommenden Zucker enthalten, da die Frucht selbst Zucker enthält. Demgegenüber darf ihm kein Zucker zugesetzt werden. Ein Nektar hingegen kann je nach den für das Produkt geltenden Vorschriften unter Zugabe von Zucker oder Honig hergestellt werden.
Um die Angaben richtig zu verstehen, sollte man daher sowohl die Produktkategorie als auch die Zutatenliste beachten, anstatt sich ausschließlich auf die Nährwerttabelle zu verlassen.
Ein Nektar muss nicht unbedingt etwas sein, vor dem man zurückschrecken muss
Die Gefahr bestünde darin, diesen Unterschied in eine automatische Einstufung umzuwandeln: Saft = gut, Nektar = schlecht. So einfach ist es nicht.
Ein Nektar kann genussvoll sein, zu bestimmten Früchten passen und durchaus akzeptabel sein, wenn sein Etikett klare Angaben enthält. Wichtig ist, zu wissen, dass er Wasser, manchmal Zucker oder Honig enthalten kann und dass sein Mindestfruchtanteil angegeben werden muss.
Es geht also nicht darum, Nektare zu verbieten, sondern sie in voller Kenntnis der Sachlage zu kaufen.
Ein Nektar kann genussvoll sein, zu bestimmten Früchten passen und durchaus akzeptabel sein, wenn sein Etikett klare Angaben enthält. Wichtig ist, zu wissen, dass er Wasser, manchmal Zucker oder Honig enthalten kann und dass sein Mindestfruchtanteil angegeben werden muss.
Es geht also nicht darum, Nektare zu verbieten, sondern sie in voller Kenntnis der Sachlage zu kaufen.
Was man in der Abteilung beachten sollte
Wenn Sie das nächste Mal zwischen zwei Flaschen schwanken, achten Sie zunächst auf die Bezeichnung: Saft, Saft aus Konzentrat oder Nektar.
Prüfen Sie anschließend, ob auf dem Produkt „Konzentrat“ angegeben ist, und achten Sie bei einem Nektar auf den Mindestanteil an Früchten. Schauen Sie sich schließlich die Zutatenliste an, um festzustellen, ob möglicherweise Zucker oder Honig zugesetzt wurde.
In wenigen Sekunden wird das Etikett viel verständlicher. Und die Entscheidung hängt weniger vom Eindruck ab, den die Flasche vermittelt, als davon, was wirklich darin enthalten ist.
Prüfen Sie anschließend, ob auf dem Produkt „Konzentrat“ angegeben ist, und achten Sie bei einem Nektar auf den Mindestanteil an Früchten. Schauen Sie sich schließlich die Zutatenliste an, um festzustellen, ob möglicherweise Zucker oder Honig zugesetzt wurde.
In wenigen Sekunden wird das Etikett viel verständlicher. Und die Entscheidung hängt weniger vom Eindruck ab, den die Flasche vermittelt, als davon, was wirklich darin enthalten ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
Der Unterschied zwischen Saft und Nektar beschränkt sich nicht nur auf den Geschmack. Er lässt sich an der Zusammensetzung und den vorgeschriebenen Angaben auf dem Etikett ablesen.
Einem Saft darf kein Zucker zugesetzt werden. Ein Saft aus Konzentrat muss dies deutlich angeben. Ein Nektar darf Wasser und gegebenenfalls Zucker oder Honig enthalten, muss jedoch seinen Mindestfruchtanteil angeben.
Um eine klarere Auswahl zu treffen, beachten Sie folgende Schritte: Bezeichnung, Konzentrat, Fruchtanteil, Zutatenliste. So können Sie den Inhalt der Flasche am besten einschätzen, bevor Sie sie in den Einkaufskorb legen.
Einem Saft darf kein Zucker zugesetzt werden. Ein Saft aus Konzentrat muss dies deutlich angeben. Ein Nektar darf Wasser und gegebenenfalls Zucker oder Honig enthalten, muss jedoch seinen Mindestfruchtanteil angeben.
Um eine klarere Auswahl zu treffen, beachten Sie folgende Schritte: Bezeichnung, Konzentrat, Fruchtanteil, Zutatenliste. So können Sie den Inhalt der Flasche am besten einschätzen, bevor Sie sie in den Einkaufskorb legen.
Adèle PeychesRedaktionsleiterin, die es kaum erwarten kann, im Winter Fondue zu essen! Leidenschaftlich für Gastronomie und immer auf der Suche nach neuen kulinarischen Schätzen, habe ich zunächst Jura studiert, bevor ich zu meiner ersten Liebe zurückkehrte: dem Geschmack guter Produkte und der Freude am gemeinsamen Essen :)
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