Wasser abmessen ist nicht nötig: der einfache Trick für lockeren Reis, den kaum jemand kennt

Thursday 30 April 2026 11:00 - Mirella Mendonça
Wasser abmessen ist nicht nötig: der einfache Trick für lockeren Reis, den kaum jemand kennt

Lange Zeit galt die Zubereitung von Reis als eine Frage exakter Mengen: eine Tasse hiervon, zwei Tassen davon, ohne Spielraum für Fehler. Doch wer täglich kocht, weiß, dass das in der Praxis nicht immer perfekt funktioniert.

Die Reissorte ändert sich, der Topf ändert sich, die Hitze ändert sich – und damit auch das Ergebnis. Deshalb verzichten viele erfahrene Köche auf Messbecher und setzen auf eine intuitivere und effizientere Methode. Statt sich auf starre Mengenverhältnisse zu verlassen, kommt es darauf an, den Wasserstand zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt am Aussehen zu erkennen.

Diese Art der Reiszubereitung vereinfacht nicht nur den Vorgang, sondern erhöht auch die Chancen, dass der Reis jedes Mal gelingt: locker, auf den Punkt gegart und ganz unkompliziert. Und das Beste: Jeder kann diese Methode anwenden, auch ohne Kocherfahrung.


Wie man Reis zubereitet, ohne Wasser zu messen (Fingermethode)

Zutaten:

  • 1 Tasse Reis
  • Wasser (so viel, dass der Reis bedeckt ist)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Öl oder Olivenöl
  • Salz nach Geschmack

Wegbeschreibung:

  1. Den Knoblauch in Öl anbraten, bis er leicht gebräunt ist.
  2. Den Reis hinzufügen und 1 Minute lang umrühren.
  3. Wasser hinzufügen, bis der Reis bedeckt ist.
  4. Jetzt kommt der Clou: --> Das Wasser sollte etwa einen Fingerbreit über dem Reis stehen.
  5. Bei mittlerer Hitze und halb aufgelegtem Deckel köcheln lassen.
  6. Sobald das Wasser aufgesogen ist, die Hitze reduzieren und den Deckel auflegen.
  7. Noch ein paar Minuten warten und den Herd ausschalten.

Warum funktioniert diese Methode besser?

  • Funktioniert mit jeder Menge Reis
  • Funktioniert mit verschiedenen Topfarten
  • Verhindert matschigen oder noch rohen Reis
  • Erfordert keine millimetergenaue Dosierung

Häufige Fehler, die den Reis verderben

  • Zu viel Wasser hinzufügen → klebriger Reis
  • Während des Kochens umrühren → die Körner brechen
  • Zu hohe Hitze → ungleichmäßiges Garen
  • Von Anfang an den Deckel vollständig auflegen → zu viel Feuchtigkeit

Extra-Tipp, der einen Unterschied macht

Nachdem Sie den Herd ausgeschaltet haben, lassen Sie den Reis bei geschlossenem Deckel 5 Minuten ruhen.

So kann der Reis fertig garen und die Körner werden noch lockerer.

Für guten Reis brauchen Sie keine exakten Mengen. Mit einer einfachen visuellen Orientierung und etwas Übung gelingt er jedes Mal – schneller, intuitiver und viel praktischer im Alltag.

Mirella MendonçaMirella Mendonça
Ich bin Redaktionsverantwortliche bei Petitchef (Portugal und Brasilien) und eine große Liebhaberin von Reisen und weltweiter Gastronomie, stets auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen und Erlebnissen. Trotzdem, so sehr ich die Köstlichkeiten verschiedener Kulturen erkunde, wird die Küche meiner Mutter immer meine Lieblingsküche bleiben – mit diesem einzigartigen Geschmack, den nur sie zaubern kann.

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