Verpassen Sie keine Rezepte mehr: Wandeln Sie frische Hefe ganz einfach in Trockenhefe um.
Sie haben ein Rezept vor Augen und wollen loslegen, doch dann kommt es zu einer kleinen Blockade: Das Rezept verlangt frische Hefe, aber Sie haben nur Trockenhefe im Schrank. Oder umgekehrt.
Da stellt sich natürlich die Frage: Wie kann ich das richtig umrechnen?
Denn sowohl in der Bäckerei als auch in der Konditorei ist das Verhältnis von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie zu wenig Hefe verwenden, geht Ihr Teig nicht auf. Bei zu viel Hefe kann der Geschmack unangenehm werden.
Die gute Nachricht: Die Umrechnung ist ganz einfach - wenn man das richtige Äquivalent kennt.
Frische Hefe vs. Trockenhefe: Was ist der Unterschied?
Bevor wir über die Umrechnung sprechen, sollten wir verstehen, was diese beiden Hefearten voneinander unterscheidet.
Frische Hefe (auch Bäckerhefe genannt) ist in Würfelform erhältlich und wird meist im Kühlregal angeboten. Sie ist feucht, krümelig und sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Trockenhefe hingegen ist dehydriert. Sie ist in Form von kleinen Körnchen in Tüten erhältlich. Sie ist bei Raumtemperatur viel länger haltbar.
Der Hauptunterschied ist die Konzentration.
Da Trockenhefe dehydriert ist, hat sie eine höhere Konzentration an Mikroorganismen. Deshalb wird weniger davon verwendet.
Die einfache Regel, die man sich beim Konvertieren merken sollte
Dies ist DIE Grundlage, die Sie kennen sollten.
1 Würfel Frischhefe = ca. 2 Päckchen Trockenhefe.
Oder, um genauer zu sein:
Sie benötigen etwa 3-mal weniger Trockenhefe als Frischhefe.
Konkret bedeutet dies:
30 g Frischhefe = ca. 10 g Trockenhefe.
21 g Frischhefe = ca. 7 g Trockenhefe (entspricht 1 Päckchen)
Warum die unterschiedliche Dosierung?
Ganz einfach, weil Trockenhefe konzentriert ist.
Wenn man das Wasser entfernt, bleibt nur das Wesentliche übrig: die aktive Hefe. Das Ergebnis: Eine kleinere Menge reicht aus, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Weniger Volumen, aber die gleiche Wirkung.
Achten Sie auf die Arten von Trockenhefe
Ein kleines, aber wichtiges Detail: Nicht alle Trockenhefen sind gleich.
Es gibt zwei große Kategorien:
- die aktive Trockenhefe
- die augenblickliche Trockenhefe.
Erstere muss vor der Verwendung in einer lauwarmen Flüssigkeit rehydriert werden. Die zweite kann direkt in das Mehl eingearbeitet werden.
Lesen Sie immer die Angaben auf der Packung.
So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen.
Wie verwende ich frische Hefe?
Frische Hefe erfordert etwas mehr Übung, ist aber für bestimmte Rezepte, z. B. für Brot oder Brioches, immer noch sehr beliebt.
Sie muss :
- zerbröckelt
- in einer lauwarmen Flüssigkeit (Milch oder Wasser) verdünnt werden.
Achten Sie auf die Temperatur:
Eine zu warme Flüssigkeit tötet die Hefe ab.
Idealerweise sollte sie um die 25-30°C betragen.
Wie verwende ich Trockenhefe?
Trockenhefe ist einfacher zu verwenden.
Je nach Typ :
- entweder Sie mischen sie direkt unter das Mehl.
- oder Sie rehydrieren sie in einer lauwarmen Flüssigkeit.
Dies ist oft die praktischere Variante für den Alltag.
Sie ist außerdem stabiler und länger haltbar.
Die häufigsten Fehler, die Sie vermeiden sollten
Als Anfänger sind einige Fehler sehr verbreitet.
Der erste: sich in der Menge zu irren. Wenn Sie die gleiche Menge Trockenhefe wie Frischhefe verwenden, erhalten Sie einen viel zu stark fermentierten Teig.
Die Umrechnung zu beachten ist entscheidend.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwendung einer zu heißen Flüssigkeit. Das kann die Hefe zerstören und den Teig am Aufgehen hindern.
Schließlich sollte man den direkten Kontakt mit Salz vermeiden. Dieses kann die Wirkung der Hefe hemmen.
Kann man das eine systematisch durch das andere ersetzen?
In den allermeisten Fällen ja.
Brot, Brioche, Pizza, Hefeteig... die beiden Hefearten sind austauschbar.
Vorausgesetzt, Sie passen die Mengen richtig an.
Manche Menschen finden, dass frische Hefe einen "traditionelleren" Geschmack verleiht, aber der Unterschied ist oft nur gering.
Der kleine Extra-Tipp für erfolgreiche Hefeteige
Neben der Hefe spielen auch andere Elemente eine Schlüsselrolle.
Die Ruhezeit ist von entscheidender Bedeutung. Ein Teig muss lange genug gehen, um seine Aromen und seine Textur zu entwickeln.
Geduld ist genauso wichtig wie die Hefe selbst.
Auch die Raumtemperatur spielt eine Rolle. Ein zu kalter Raum verlangsamt die Gärung.
Konkretes Beispiel für eine Umwandlung
Sie folgen einem Brioche-Rezept, für das Sie 20 g Frischhefe benötigen.
Sie haben nur Trockenhefe zur Verfügung.
Sie verwenden ca. 7 g Trockenhefe (entspricht 1 Päckchen).
Und schon ist die Sache erledigt.
Hier ist es!
Egal, ob Sie frische Hefe oder Trockenhefe zur Hand haben, jetzt können Sie alle Ihre Rezepte ohne Bedenken anpassen.
Eine einfache Umrechnungsregel genügt, um Fehler zu vermeiden und Ihre Teige garantiert gelingen zu lassen.
Jetzt müssen Sie nur noch loslegen... und sich über aufgeblähte Brioches oder frisch gebackenes Brot freuen!
Adèle Peyches
Kommentare