Dieser Fehler, den jeder beim Kochen von Reis macht
Ach, der Reis... Dieses Grundnahrungsmittel auf unseren Tellern, dieser treue Verbündete an faulen Tagen oder bei genussvollen Mahlzeiten. Reis zu kochen scheint so einfach: ein wenig Wasser, Reis und fertig.
Doch wie oft haben Sie schon klebrigen, matschigen oder völlig ausgetrockneten Reis bekommen? (Geben Sie es zu, wir sind unter uns.)
Spoiler: Es gibt einen ganz simplen Fehler, den viele machen, ohne es zu wissen, und der das Ergebnis völlig verändert. Wir erklären Ihnen alles und verraten Ihnen außerdem die kleinen Handgriffe, die den Unterschied machen!
Der klassische Fehler: Reis vor dem Kochen nicht abspülen
Es ist DIE Falle, in die fast jeder am Anfang tappt: Man gibt den Reis direkt in den Topf oder den Reiskocher, ohne ihn abzuspülen.
Warum ist das ein Problem? Weil Reis von Natur aus mit Stärke bedeckt ist. Wenn man ihn nicht abspült, wird diese Stärke während des Kochens freigesetzt und bildet eine Art klebrigen Film um die Körner. Das Ergebnis:
- Der Reis klebt
- Er wird matschig
- Und er gart oft ungleichmäßig...
Was bedeutet es, Reis zu spülen?
Wenn Sie Ihren Reis unter kaltem Wasser abspülen, entfernen Sie überschüssige Stärke von der Oberfläche.
Dadurch wird der Reis:
- luftiger
- leichter
- mit gut voneinander getrennten Körnern (und viel appetitlicher)
Das funktioniert bei Basmatireis genauso gut wie bei Thai-Reis, Sushi-Reis oder klassischem Langkornreis.
Wie spüle ich meinen Reis richtig ab?
Nichts ist einfacher:
- Geben Sie den Reis in eine Schüssel oder direkt in den Topf.
- Bedecken Sie ihn mit kaltem Wasser.
- Vermengen Sie ihn vorsichtig mit der Hand (als würden Sie kleine, schlafende Körner wecken).
- Gießen Sie das Wasser ab.
- Wiederholen Sie das Ganze zwei- oder dreimal, bis das Wasser deutlich weniger trüb ist.
Sie müssen es aber auch nicht übertreiben: Es geht nicht darum, die gesamte Stärke zu entfernen (sie sorgt auch für eine angenehme Konsistenz), sondern nur darum, die überschüssige Stärke abzuspülen.
Wie kocht man Reis richtig?
Ein paar einfache Anhaltspunkte:
- Klassisches Verhältnis: 1 Teil Reis auf 1,5 bis 2 Teile Wasser (je nach Reissorte und gewünschter Konsistenz).
- Heben Sie den Deckel während des Kochens nicht an (sonst entweicht der ganze Dampf!).
- Lassen Sie den Reis bei ausgeschaltetem Herd und geschlossenem Deckel 5 Minuten ruhen, damit er sanft nachgart und auflockert.
Kurz gesagt: Eine kleine Spülung, eine große Veränderung
Das ist ein ganz einfacher Handgriff, der auf Ihrem Teller aber alles verändert.
Wenn Sie Ihren Reis vor dem Kochen abspülen, kann jedes Korn wunderbar weich und aromatisch werden und ist dann auch für die besten selbst gekochten Mahlzeiten geeignet.
Und ehrlich: Bei so wenig Aufwand, warum sollte man darauf verzichten? Ihre nächste Portion Reis wird dadurch nur besser schmecken – und Ihre zukünftigen Currys, Wokgerichte oder Bowls aus eigener Küche auch!
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Adèle Peyches
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