Wie stellt man selbst Hüttenkäse her? Das supergünstige Rezept mit nur zwei Zutaten!
Cottage Cheese ist so etwas wie der Frischkäse, den man derzeit überall sieht. In einer herzhaften Bowl, auf einem Butterbrot, mit Obst, in Pfannkuchen, als schnelle Soße … er passt einfach zu allem, vom Frühstück bis zum Abendessen.
Und das Lustigste daran? Man kann ihn mit nur zwei Zutaten selbst herstellen.
Ja, ja, zwei!
Milch, eine saure Zutat, damit er gerinnt, und das war’s auch schon fast. Man braucht keine komplizierten Geräte, keine Käseherstellungstechniken und muss auch nicht jedes Mal das Kühlregal leerräumen, wenn man eine kleine cremige und proteinreiche Grundlage haben möchte.
Das Ergebnis? Ein körniger, milder, leicht säuerlicher Frischkäse, den man ganz nach Belieben verfeinern kann. Und ehrlich gesagt: Sobald man das Prinzip verstanden hat, möchte man ihn schnell wieder zubereiten.
Das Prinzip des selbstgemachten Hüttenkäses
Cottage Cheese basiert auf einer ganz einfachen Idee: Man erhitzt Milch und fügt dann eine saure Zutat hinzu, um den Käsebruch von der Molke zu trennen.
Einfach ausgedrückt verwandelt sich die Milch in kleine weiße Körnchen. Diese verleihen dem Hüttenkäse seine ganz besondere Konsistenz. Anschließend lässt man ihn abtropfen, würzt ihn und erhält so eine frische, milde und sehr vielseitig einsetzbare Zubereitung.
Als saure Zutat eignet sich Zitronensaft oder weißer Essig. Beides funktioniert sehr gut. Die Zitrone verleiht eine etwas frischere Note, während der Essig nach dem Abtropfen eher neutral bleibt.
Der kleine Tipp von Ptitchef: Verwenden Sie lieber Vollmilch für eine cremigere Konsistenz. Mit fettarmer Milch funktioniert es auch, aber das Ergebnis ist oft etwas weniger cremig.
Wie stellt man Hüttenkäse aus nur zwei Zutaten her?
Einfach gesagt: Sie brauchen Milch und weißen Essig. Das ist schon alles für die Grundzubereitung!
Die Milch wird in einem Topf erhitzt, ohne dass sie unbedingt kräftig kochen muss. Sobald sie richtig heiß ist, schaltet man die Hitze aus, gibt den Essig hinzu und verrührt alles vorsichtig. Nach wenigen Minuten beginnt die Milch zu gerinnen: Es bilden sich kleine weiße Klümpchen, die sich von der Flüssigkeit absetzen.
Anschließend lässt man die Masse ruhen und lässt sie dann in einem feinen Sieb oder einem Käsetuch abtropfen. Je länger man abtropfen lässt, desto fester wird der Hüttenkäse. Wenn man ihn cremiger haben möchte, behält man etwas Molke zurück oder fügt am Ende einen Löffel Joghurt, Sahne oder Milch hinzu.
Und schon ist es soweit: Ihr selbstgemachter Hüttenkäse ist fertig :)
Wie würzt man es?
Naturbelassen ist der selbstgemachte Hüttenkäse sehr mild. Genau das macht ihn so vielseitig: Er eignet sich sowohl für herzhafte als auch für süße Gerichte.
Für eine herzhafte Variante fügen Sie eine Prise Salz, Pfeffer, einen Schuss Olivenöl, Schnittlauch, Basilikum, Paprika oder etwas Zitrone hinzu. Er passt perfekt auf Brot, zu Rohkost, in einen Salat oder als Beilage zu Kartoffeln.
Für eine süße Variante kann man ihn mit Honig, Beeren, Marmelade, Zimt oder ein paar Nüssen servieren . Zum Frühstück ist das mal eine Abwechslung zum klassischen Joghurt und macht richtig satt.
Unser Tipp: Würzen Sie es nicht zu früh, wenn Sie es in mehreren Rezepten verwenden möchten. Bewahren Sie es naturbelassen im Kühlschrank auf und verfeinern Sie es erst im letzten Moment ganz nach Lust und Laune ;)
Was kann man mit selbstgemachtem Hüttenkäse machen?
Eine ganze Menge!
Auf einem gerösteten Brotstück ist er ein hervorragender Ersatz für Frischkäse. Zusammen mit Gurke, Radieschen, Kirschtomaten oder einem Ei ergibt das ein einfaches und frisches Mittagessen. In einer Soße sorgt er für Cremigkeit, ohne zu schwer zu sein. In einem gemischten Salat verleiht er eine milde und leicht säuerliche Note.
Man kann ihn auch pürieren, um eine glattere Konsistenz zu erhalten. Dann eignet er sich perfekt für eine Nudelsauce, einen Dip zum Aperitif, als Belag für Sandwiches oder sogar als Füllung für Wraps.
Und wenn Sie herzhaftes Frühstück mögen, probieren Sie ihn doch einmal mit Vollkornbrot, einem weichgekochten Ei, etwas Pfeffer und ein paar Kräutern. Einfach, aber wirklich lecker :)
Wie bewahrt man es richtig auf?
Selbstgemachter Hüttenkäse sollte gekühlt in einer sauberen, gut verschlossenen Dose aufbewahrt werden. Da er keine Konservierungsstoffe enthält, sollte er möglichst schnell verzehrt werden, idealerweise innerhalb von 2 bis 3 Tagen.
Denken Sie auch daran, jedes Mal einen sauberen Löffel zu verwenden. Ja, das ist nur eine Kleinigkeit, aber es trägt dazu bei, dass er länger haltbar bleibt.
Wenn er seinen Geruch verändert, klebrig wird, eine seltsame Farbe annimmt oder Ihnen verdächtig erscheint, gehen Sie kein Risiko ein. Selbstgemachtes ist zwar köstlich, aber es bleibt ein Frischprodukt :)
Adèle Peyches
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