Vergessen Sie das klassische Tiramisu: Diese Version mit Zitrone verändert alles vom ersten Löffel an

Dienstag 17 Februar 2026 11:00 - Adèle Peyches
Vergessen Sie das klassische Tiramisu: Diese Version mit Zitrone verändert alles vom ersten Löffel an

Tiramisu gehört zu den Desserts, die wir alle kennen. Die klassische Version mit Kaffee funktioniert immer, kann aber manchmal etwas schwerfällig wirken, vor allem nach einem üppigen Essen oder im Hochsommer. Zitronen-Tiramisu ist eine gute Alternative, wenn man Lust auf etwas Frischeres hat, ohne auf den Gourmetfaktor zu verzichten.

Das Prinzip bleibt das gleiche wie bei einem traditionellen Tiramisu. Man behält die Boudoirs, die Mascarponecreme und den schichtweisen Aufbau bei. Der Unterschied besteht darin, dass der Kaffee durch Zitrone ersetzt wird, und zwar in verschiedenen Formen: ein leichter Sirup, um die Kekse zu tränken, und eine säuerliche Zitronencreme, um den Geschmack zu verstärken.


Was sich im Vergleich zum klassischen Tiramisu wirklich ändert

In dieser Version spielt die Zitrone eine zentrale Rolle. Sie dient nicht nur zum Aromatisieren, sondern strukturiert das gesamte Dessert. Die Kekse werden in einer Mischung aus Wasser, Zitronensaft und etwas Zucker getränkt. Sie bleiben weich, bekommen aber einen frischen Geschmack, der das Gleichgewicht des Desserts völlig verändert.

Auch die Mascarponecreme wird verändert. Es wird ein Teil der Zitronencreme hinzugefügt, wodurch die Basis zwar immer noch cremig ist, aber einen echten Pep erhält. Es ist diese Zugabe, die verhindert, dass das Dessert zu süß oder ekelhaft wird.

Die Zitronencreme, die separat zubereitet wird, sorgt für die nötige Säure. Sie ist einem Lemon Curd recht ähnlich, wird aber in die Montage integriert, um einen echten Kontrast zur Tiramisu-Creme zu schaffen.

Ein Rezept in mehreren Schritten, aber nicht kompliziert

Dieses Tiramisu braucht ein wenig Zeit, vor allem wegen der Ruhezeit im Kühlschrank, aber die Schritte sind einfach und zugänglich. Die Zitronencreme wird in einem Topf zubereitet, indem man die Eier, den Zucker, das Maizena und den Zitronensaft verrührt und dann langsam eindickt. Man muss ständig rühren, aber die Textur stellt sich recht schnell ein.

Wenn die Creme eingedickt ist, wird die Butter und ein wenig zusätzlicher Zitronensaft hinzugefügt. Dieses Detail ist wichtig, damit der echte Zitronengeschmack erhalten bleibt und die Creme nach dem Abkühlen nicht zu fade ist.

Die Tiramisu-Creme wird auf klassische Weise zubereitet: Eigelb wird mit Zucker aufgeschlagen, Mascarpone und dann das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Anschließend werden einige Löffel Zitronencreme hinzugefügt, um die beiden Zubereitungen zu binden.

Die Boudoirs werden schnell in den Zitronensirup getaucht. Sie dürfen nicht zu lange in der Flüssigkeit bleiben, da sie sonst weich werden und sich beim Zusammensetzen schlecht halten lassen.

Aufbauen und Ausruhen - zwei Punkte, die nicht vernachlässigt werden dürfen

Der Aufbau erfolgt in aufeinanderfolgenden Schichten: Boudoirs, Tiramisu-Creme, Zitronencreme. Das Ganze wird so lange wiederholt, bis alle Zutaten aufgebraucht sind, und mit einer Schicht Zitronencreme abgeschlossen.

Sobald das Dessert zusammengesetzt ist, muss es mindestens sechs Stunden im Kühlschrank ruhen. Eine ganze Nacht ist noch besser. Diese Ruhezeit ist unerlässlich, da sich so die Aromen gut vermischen und die Textur fester wird.

Ohne diese Wartezeit wird das Tiramisu zu weich und die Geschmäcker weniger ausgewogen.

Aufbewahrung

Dieses Tiramisu hält sich, richtig gefilmt, im Kühlschrank drei bis vier Tage lang sehr gut. Es kann also problemlos im Voraus zubereitet werden, was praktisch ist, wenn man Gäste empfängt.

Oft schmeckt es sogar am nächsten Tag besser, wenn die Schichten gut angezogen haben und die Aromen gut verteilt sind.

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Adèle PeychesAdèle Peyches
Redaktionsleiterin, die es kaum erwarten kann, im Winter Fondue zu essen! Leidenschaftlich für Gastronomie und immer auf der Suche nach neuen kulinarischen Schätzen, habe ich zunächst Jura studiert, bevor ich zu meiner ersten Liebe zurückkehrte: dem Geschmack guter Produkte und der Freude am gemeinsamen Essen :)

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