Nehmen Ihre Auberginen zu viel Öl auf? Mit diesen Tipps werden sie zart, ohne sich mit Fett vollzusaugen

Sonntag 28 Juni 2026 09:00 - Adèle Peyches
Nehmen Ihre Auberginen zu viel Öl auf? Mit diesen Tipps werden sie zart, ohne sich mit Fett vollzusaugen

Wollten Sie schon einmal schöne, goldbraune Auberginen in der Pfanne braten … nur um dann zu sehen, wie Ihr Spritzer Öl innerhalb von drei Sekunden verschwindet?

Man gibt noch ein bisschen dazu.

Dann noch ein bisschen.

Dann noch „nur einen Spritzer“.

Und am Ende schmecken die Auberginen zwar gut, ja … aber sie haben fast so viel Öl aufgesaugt wie ein Schwamm …

Keine Sorge, das Problem liegt nicht bei Ihnen. Auberginen haben ein sehr poröses Fruchtfleisch, das Fett leicht aufnimmt, vor allem, wenn sie in Scheiben oder Würfel geschnitten sind. Aber es gibt gute Nachrichten: Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich zarte, sehr schmackhafte Auberginen zubereiten, ohne sie in Öl zu ertränken!


Der einfachste Trick: Sie vorgaren

Wenn Sie zarte Auberginen ohne zu viel Öl zubereiten möchten, ist es am besten, sie vor dem Anbraten vorzukochen.

Ein paar Minuten im Dampfgarer, in der Mikrowelle oder sogar in der Heißluftfritteuse reichen aus, um ihr Fruchtfleisch zart zu machen. Wenn man sie anschließend in der Pfanne brät, benötigen sie viel weniger Öl, um richtig gar zu werden.

Das ist sozusagen die clevere Abkürzung: Man lässt das Vorgaren die Arbeit erledigen und nutzt die Pfanne dann nur noch für den Geschmack, die Farbe und die leicht gebräunte Oberfläche, die wir so lieben.

Das Ergebnis: Auberginen, die innen schön weich und außen leicht geröstet sind, aber viel weniger Fett enthalten. Und ehrlich gesagt: In einer Pfannengerichte, zu Nudeln oder in einem lauwarmen Salat macht das einen riesigen Unterschied ;)

Salz – ein altbewährter Hausmittel, der wirklich hilft

Eine weitere bekannte Methode: Die Auberginen entwässern.

Man schneidet sie in Scheiben oder Würfel, bestreut sie leicht mit Salz und lässt sie dann etwa zwanzig Minuten ruhen. Dabei geben sie etwas Wasser ab. Anschließend spült man sie bei Bedarf kurz ab und trocknet sie vor allem gründlich mit einem sauberen Geschirrtuch oder Küchenpapier ab.

Dieser Schritt macht das Fruchtfleisch zarter und mindert den „Schwamm-Effekt“ beim Garen ein wenig. Er ist besonders nützlich, wenn Sie Auberginenscheiben zum Grillen oder Braten vorbereiten.

Aber Vorsicht: Man darf keinen Berg Salz darauf streuen! Es geht nicht darum, die Auberginen in salzige Chips zu verwandeln, sondern lediglich darum, ihnen dabei zu helfen, etwas Feuchtigkeit abzugeben.

Gießen Sie das Öl nicht direkt in die Pfanne.

Hier ist ein ganz einfacher kleiner Fehler: Man gibt viel Öl in die Pfanne und fügt dann die Auberginen hinzu.

Das Problem dabei ist, dass die ersten Stücke, die mit dem Öl in Kontakt kommen, dieses sofort vollständig aufsaugen. Die anderen bleiben trocken, und man ist versucht, noch mehr Öl hinzuzufügen.

Unser Tipp: Bestreichen Sie die Auberginen vor dem Braten lieber mit einem Pinsel mit etwas Öl. So verteilt sich das Fett besser auf allen Seiten, und Sie verbrauchen viel weniger davon.

Man kann die Auberginenstücke auch in einer Schüssel mit etwas Öl, Gewürzen, Knoblauch, Paprika, Thymian oder Oregano vermengen. Erst dann ab in die gut erhitzte Pfanne.

Das ist ganz einfach, aber wirklich effektiv :)

Eine gut erhitzte Pfanne ist unverzichtbar

Wenn die Pfanne nicht heiß genug ist, garen die Auberginen langsam, werden weich, geben Wasser ab … und nehmen mehr Fett auf.

Am besten beginnt man mit einer heißen Pfanne bei mittlerer bis starker Hitze. Man gibt die Auberginen in einer einzigen Schicht hinein, ohne sie zu dicht zu schichten, und lässt sie in Ruhe anbräunen, bevor man sie umrührt.

Ja, manchmal muss man zwei Portionen braten, wenn die Pfanne klein ist. Aber das ist besser, als alles auf einmal hineinzugeben und am Ende Auberginen zu haben, die in ihrem eigenen Saft schmoren.

Ein kleiner Tipp: Je weniger man die Stücke am Anfang umrührt, desto mehr Zeit haben sie, Farbe anzunehmen. Und je mehr Farbe sie annehmen, desto schmackhafter werden sie!

Für ein zartschmelzendes Ergebnis sollten Sie daran denken, die Oberfläche abzudecken

Sobald die Auberginen schön goldbraun sind, kann man die Hitze reduzieren und den Deckel für ein paar Minuten auflegen.

Das ist ein ganz einfacher Trick, der aber sehr hilfreich ist. Der unter dem Deckel entstehende Dampf gart die Auberginen von innen fertig, ohne dass man noch Öl hinzufügen muss.

So erhält man schön zarte Auberginen, die perfekt zu Reis, Nudeln, gegrilltem Fleisch, Fisch oder sogar als Belag auf einem Brotstück passen.

Sollten sie etwas anbrennen, geben Sie lieber einen winzigen Löffel Wasser hinzu als noch einen Schuss Öl. Das Wasser erzeugt Dampf und hilft den Auberginen, fertig zu garen, ohne das Gericht schwer zu machen.

Und im Backofen oder in der Heißluftfritteuse?

Wenn man zarte Auberginen zubereiten möchte, ohne dabei ständig darauf achten zu müssen, sind der Backofen und die Heißluftfritteuse sehr gute Optionen.

Man schneidet die Auberginen, bestreicht sie leicht mit Öl, fügt die Gewürze hinzu und lässt sie dann garen. Sie werden zart, goldbraun und fast wie kandiert, ohne dass man sie in einer mit Öl gefüllten Pfanne wenden muss.

Die Heißluftfritteuse ist besonders praktisch, wenn es heiß ist oder man Zeit sparen möchte. Mit ihr erhält man eine knusprige Textur mit wenig Fett und ohne den großen Backofen anzuschalten.

Perfekt, um Auberginen zuzubereiten, die man anschließend in einen Salat, ein Sandwich, zu Nudeln oder als Aufstrich verwenden kann.

Also, was bleibt uns davon im Gedächtnis?

Um zu verhindern, dass die Auberginen zu viel Öl aufnehmen, ist das Geheimnis ganz einfach: Man bereitet sie kurz vor dem Garen vor.

Man kann sie abtropfen lassen, vorkochen, mit einem Pinsel bestreichen, anstatt das Öl direkt in die Pfanne zu gießen, eine gut erhitzte Pfanne verwenden und dann abdecken, um den Garvorgang schonend zu beenden.

Mit diesen kleinen Tricks bleiben die Auberginen zart, schmackhaft und viel weniger fettig. Und dann muss man nicht mehr die ganze Flasche Olivenöl leeren, um sich zu verwöhnen ;)

Jetzt, da ihr alles wisst, müsst ihr nur noch eine schöne Aubergine, etwas Knoblauch und ein paar Kräuter hervorholen … und ein sonniges Gericht zubereiten, wie wir es lieben!

Adèle PeychesAdèle Peyches
Redaktionsleiterin, die es kaum erwarten kann, im Winter Fondue zu essen! Leidenschaftlich für Gastronomie und immer auf der Suche nach neuen kulinarischen Schätzen, habe ich zunächst Jura studiert, bevor ich zu meiner ersten Liebe zurückkehrte: dem Geschmack guter Produkte und der Freude am gemeinsamen Essen :)

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