Diese dicke Focaccia mit Kirschtomaten und Oliven verführt schon mit ihrem Duft: ein Rezept zum Ausprobieren
Tuesday 22 September 2026 11:10 - Daniele Mainieri
Die hausgemachte dicke Focaccia hat einen besonderen Vorteil: Sie wirkt einfach, vermittelt aber sofort den Eindruck, dass sie mit viel Zeit und Sorgfalt zubereitet wurde. Sie ist hoch, weich, duftet herrlich und lässt sich perfekt in kleine Quadrate schneiden – genau wie jene Rezepte, die in der Mitte des Tisches stehen und Stück für Stück verschwinden.
Ihr Reiz liegt im Kontrast: eine weiche Krume, eine leicht goldbraune Oberfläche, Öl, das in den Vertiefungen bleibt, und ein mediterraner Belag, der sofort an ein entspanntes Abendessen denken lässt. Kirschtomaten, schwarze Oliven und Oregano sind drei ganz gewöhnliche Zutaten, die zusammen eine ganz bestimmte Wirkung entfalten: Sie sorgen für Süße, Würze und Aroma.
Dieses Rezept gelingt gerade deshalb, weil es nicht kompliziert sein muss. Das Entscheidende ist der Teig: Wasser, Mehl, Hefe, Ruhezeiten, Falten und ein bisschen Geduld. Und genau dadurch wird eine hausgemachte Focaccia hoch, luftig und voller Charakter.
Das Ausgangsrezept
Zur Zubereitung kannst du dieses Rezept mit Kirschtomaten, schwarzen Oliven und Oregano als Grundlage nehmen – eine sehr mediterrane Kombination, die sich zu vielen Anlässen leicht servieren lässt.
Die Focaccia eignet sich ideal als Snack, aber auch als Brotersatz, für ein herzhaftes Buffet oder als Beilage zu Käse, gegrilltem Gemüse und Wurstwaren. Das Besondere ist die Konsistenz: Ein gut hydrierter Teig bleibt, wenn er schonend behandelt wird, auch nach dem Backen aufgegangen und angenehm luftig.
Die Focaccia eignet sich ideal als Snack, aber auch als Brotersatz, für ein herzhaftes Buffet oder als Beilage zu Käse, gegrilltem Gemüse und Wurstwaren. Das Besondere ist die Konsistenz: Ein gut hydrierter Teig bleibt, wenn er schonend behandelt wird, auch nach dem Backen aufgegangen und angenehm luftig.
Wie man eine dicke und luftige Focaccia backt, ohne dass sie zu schwer wird
Wie gelingt eine hohe und luftige Focaccia? Die Antwort liegt nicht in einem einzigen Schritt, sondern in einer Reihe von Kleinigkeiten. Eine hohe Focaccia darf nicht kompakt sein: Sie muss aufgehen, atmen und eine elastische Krume behalten. Deshalb sind der Wassergehalt des Teigs, die Ruhezeiten und die Faltvorgänge entscheidend.
Ein weicher Teig kann zunächst abschreckend wirken, weil er klebriger ist, aber gerade diese Konsistenz sorgt für eine leichtere Focaccia. Mit leicht angefeuchteten Händen lässt sich der Teig bearbeiten, ohne zu viel Mehl hinzuzufügen.
Hier sind die Details, die den Unterschied ausmachen:
Ein weicher Teig kann zunächst abschreckend wirken, weil er klebriger ist, aber gerade diese Konsistenz sorgt für eine leichtere Focaccia. Mit leicht angefeuchteten Händen lässt sich der Teig bearbeiten, ohne zu viel Mehl hinzuzufügen.
Hier sind die Details, die den Unterschied ausmachen:
- Verwende ein für Pizza und Focaccia geeignetes Mehl, das Wasser gut aufnehmen kann.
- Lass dem Teig beim Gehen genügend Zeit: Er sollte aufgegangen und lebendig aussehen.
- Falte den Teig behutsam, um seine Struktur zu stärken, ohne ihn zu überbeanspruchen.
- Ziehe den Teig auf dem Backblech auseinander, ohne ihn flachzudrücken, arbeite dabei mit den Fingerspitzen und achte darauf, die Blasen nicht zu zerstören.
- Gib Öl auf die Oberfläche, damit die klassischen Vertiefungen noch aromatischer werden.
Wie lange muss die selbstgemachte Focaccia gehen?
Wie lange muss die dicke Focaccia gehen? Für dieses Rezept sollte man etwas Zeit einplanen, denn zwischen Ruhezeiten, Falten und Gehzeiten vergehen bis zum Backen etwa vier Stunden. Das ist nicht kompliziert, aber die Zeiten sollten eingehalten werden: Die Focaccia muss in Ruhe aufgehen, damit sie weich wird.
In der ersten Phase entwickelt der Teig seine Struktur. Die kurzen Ruhezeiten zwischen den einzelnen Faltvorgängen helfen dem Glutennetzwerk, sich zu entwickeln, ohne den Teig zu stark zu bearbeiten. Dann geht der Teig in der Schüssel auf und nimmt an Volumen zu. Schließlich braucht er nach dem Umfüllen auf das Backblech noch eine letzte Ruhezeit.
Am besten beobachtet man den Teig und schaut nicht nur auf die Uhr. Eine Focaccia, die bereit zum Belegen ist, muss aufgegangen, weich und voller kleiner Bläschen sein.
In der ersten Phase entwickelt der Teig seine Struktur. Die kurzen Ruhezeiten zwischen den einzelnen Faltvorgängen helfen dem Glutennetzwerk, sich zu entwickeln, ohne den Teig zu stark zu bearbeiten. Dann geht der Teig in der Schüssel auf und nimmt an Volumen zu. Schließlich braucht er nach dem Umfüllen auf das Backblech noch eine letzte Ruhezeit.
Am besten beobachtet man den Teig und schaut nicht nur auf die Uhr. Eine Focaccia, die bereit zum Belegen ist, muss aufgegangen, weich und voller kleiner Bläschen sein.
Kirschtomaten, Oliven und Oregano: eine Würzmischung, die nach Mittelmeer duftet
Der Belag ist einfach, aber nicht beliebig zusammengestellt. Die Kirschtomaten geben beim Backen Süße und etwas Feuchtigkeit ab. Die schwarzen Oliven sorgen für eine würzige Note, die die Weichheit des Teigs ausgleicht. Oregano wiederum verleiht der Focaccia jenen unverkennbaren Duft, der sofort an Pizza, warmes Brot und mediterrane Küche erinnert.
Damit der Belag gut verteilt ist, sollte man die Oberfläche nicht zu üppig belegen. Eine hohe Focaccia muss im Mittelpunkt stehen: Der Belag soll sie ergänzen, nicht überdecken. Auch natives Olivenöl extra spielt eine wichtige Rolle: Es sammelt sich in den Vertiefungen, verleiht der Oberfläche Aroma und sorgt für eine appetitlichere Bräunung.
Damit der Belag gut verteilt ist, sollte man die Oberfläche nicht zu üppig belegen. Eine hohe Focaccia muss im Mittelpunkt stehen: Der Belag soll sie ergänzen, nicht überdecken. Auch natives Olivenöl extra spielt eine wichtige Rolle: Es sammelt sich in den Vertiefungen, verleiht der Oberfläche Aroma und sorgt für eine appetitlichere Bräunung.
Warum entstehen in der Focaccia kleine Vertiefungen?
Warum macht man Vertiefungen in die Focaccia? Sie dienen nicht nur der Dekoration. Die Vertiefungen sorgen dafür, dass sich das Öl besser auf der Oberfläche verteilt, wodurch kleine, besonders schmackhafte Stellen entstehen und die Focaccia ihre typische Konsistenz erhält: innen weich, außen leicht goldbraun.
Die Bewegung muss entschlossen, aber sanft sein. Die Finger drücken in den Teig, dürfen aber dessen Struktur nicht zerstören. Am besten macht man die Vertiefungen nach dem letzten Aufgehen im Backblech, kurz bevor man die Beläge darauflegt. So bleibt die Focaccia hoch und verliert nicht die gesamte angesammelte Luft.
Die Bewegung muss entschlossen, aber sanft sein. Die Finger drücken in den Teig, dürfen aber dessen Struktur nicht zerstören. Am besten macht man die Vertiefungen nach dem letzten Aufgehen im Backblech, kurz bevor man die Beläge darauflegt. So bleibt die Focaccia hoch und verliert nicht die gesamte angesammelte Luft.
Serviervorschläge: als Aperitif, zum Abendessen oder als herzhafter Snack
Eine dicke Focaccia mit Kirschtomaten, Oliven und Oregano ist sehr vielseitig. In kleine Quadrate geschnitten eignet sie sich perfekt für einen hausgemachten Aperitif; in größeren Scheiben kann sie bei einem ungezwungenen Abendessen das Brot ersetzen; am nächsten Tag leicht erwärmt eignet sie sich auch gut als herzhafter Snack.
Wie bewahrt man die dicke Focaccia auf? Sobald sie abgekühlt ist, sollte man sie am besten gut verschlossen in einem Behälter aufbewahren oder sorgfältig einwickeln, damit sie nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.
Wie bewahrt man die dicke Focaccia auf? Sobald sie abgekühlt ist, sollte man sie am besten gut verschlossen in einem Behälter aufbewahren oder sorgfältig einwickeln, damit sie nicht zu viel Feuchtigkeit verliert.
Das kleine Geheimnis besteht darin, sie nicht wie eine Pizza zu behandeln
Die hausgemachte dicke Focaccia hat einen ganz anderen Charakter als Pizza. Sie sollte nicht dünn ausgerollt, zu stark flachgedrückt oder mit unzähligen Zutaten belegt werden. Ihre Stärke liegt gerade in der weichen Krume, deshalb sollte jeder Arbeitsschritt sie schützen.
Wenn du den Teig auf dem Backblech ausziehst, forme ihn mit den Fingern, statt ihn zu erzwingen. Beim Belegen solltest du dem Teig Raum lassen. Beim Backen wartest du, bis die Focaccia auch an der Unterseite goldbraun ist. Letztendlich überzeugt diese Focaccia, weil sie den Duft von Zuhause, mediterrane Zutaten und eine weiche Konsistenz vereint, die dazu einlädt, noch ein Stückchen zu nehmen.
Wenn du den Teig auf dem Backblech ausziehst, forme ihn mit den Fingern, statt ihn zu erzwingen. Beim Belegen solltest du dem Teig Raum lassen. Beim Backen wartest du, bis die Focaccia auch an der Unterseite goldbraun ist. Letztendlich überzeugt diese Focaccia, weil sie den Duft von Zuhause, mediterrane Zutaten und eine weiche Konsistenz vereint, die dazu einlädt, noch ein Stückchen zu nehmen.
Daniele MainieriJeden Tag tauche ich in die Welt des Kochens ein und suche nach neuen Rezepten und Geschmacksrichtungen, die ich teilen kann: von Omas Gericht bis hin zu den neusten Food-Trends. Ich arbeite seit über 10 Jahren in der Lebensmittelkommunikation!

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