Woran erkennt man eine Wassermelone, die nicht gut ist? Unsere besten Tipps!
Ganz frisch, in große Scheiben geschnitten, als Würfel im Salat oder püriert in einem eisgekühlten Getränk – sie hat wirklich alles, was das Herz begehrt. Sie ist saftig, süß, durstlöschend und zaubert sofort ein bisschen Urlaubsstimmung auf den Tisch :)
Aber hier ist das Problem: Eine ganze Wassermelone ist oft riesig. Man isst einen Teil davon, bewahrt den Rest im Kühlschrank auf … und fragt sich ein paar Tage später, ob sie noch gut ist.
Wie erkennt man also, ob eine Wassermelone von der „noch genießbar“-Seite auf die „ohne Bedauern wegwerfen“-Seite gewechselt ist? Wir erklären es euch ganz einfach.
Bevor Sie es anschneiden: Sehen Sie sich die Außenseite genau an
Schon eine ganze Wassermelone kann einige Hinweise liefern, noch bevor man das Messer zur Hand nimmt.
Wenn sie große weiche Stellen, sehr dunkle Flecken, Risse, Schimmelspuren oder einen unangenehmen Geruch aufweist, ist das kein gutes Zeichen. Eine Wassermelone sollte fest sein, für ihre Größe schwer wiegen und ihre Schale darf nicht beschädigt oder eingedrückt aussehen.
Achten Sie auch auf Stellen, die eingedrückt oder schwammig wirken. Das kann darauf hindeuten, dass die Frucht beschädigt wurde oder im Inneren bereits anfängt zu verderben.
Wenn Sie schon äußerlich Zweifel haben, sagen Sie sich nicht: „Das sieht man ja erst drinnen.“ Eine Wassermelone, bei der man vor dem Aufschneiden Zweifel hat, verdient bereits Vorsicht.
Ein säuerlicher oder gäriger Geruch? Ein schlechtes Zeichen
Eine gute Wassermelone duftet frisch, fruchtig und manchmal ganz leicht süßlich.
Wenn hingegen beim Aufschneiden ein säuerlicher, alkoholartiger, vergorener oder geradezu unangenehmer Geruch aufsteigt, sollte man lieber die Finger davon lassen. Die Wassermelone enthält viel Wasser und Zucker: Wenn sie anfängt zu verderben, kann der Geruch schnell ziemlich deutlich werden.
Und nein, man versucht nicht, „nur das komische Stück herauszuschneiden“, wenn das gesamte Fruchtfleisch schlecht riecht. In diesem Fall ab in den Mülleimer.
Die richtige Vorgehensweise: Erst riechen, dann probieren. Und wenn der Geruch Sie zögern lässt, ist die Antwort oft schon da ;)
Die Konsistenz muss fest und saftig bleiben
Eine frische Wassermelone hat ein knackiges, saftiges und angenehmes Fruchtfleisch. Je nach Frucht kann sie mehr oder weniger süß sein, sollte aber nicht zäh, breiig oder klebrig sein.
Wenn das Fruchtfleisch weich, faserig oder klebrig wird oder sich von selbst „aufzulösen“ scheint, ist das kein gutes Zeichen. Das Gleiche gilt, wenn sich am Boden der Verpackung eine trübe Flüssigkeit mit einem seltsamen Geruch ansammelt.
Natürlich kann eine Wassermelone nach einigen Tagen im Kühlschrank etwas an Knackigkeit verlieren. Das ist nicht unbedingt bedenklich. Wenn die Konsistenz jedoch wirklich unangenehm wird, sollte man besser davon absehen, sie zu essen.
Achten Sie auf Schimmel und verdächtige Flecken
Da gibt es keine Diskussion:Wenn Schimmel auf dem Fruchtfleisch oder auf einer bereits abgeschnittenen Scheibe sichtbar ist, muss man die Wassermelone wegwerfen.
Ein kleiner weißer, grüner, schwarzer oder flaumiger Fleck ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Auch wenn der Rest der Wassermelone noch in Ordnung aussieht, kann Schimmel darauf hindeuten, dass die Frucht bereits stark verdorben ist.
Das Gleiche gilt für stark braune, sehr weiche oder ungewöhnlich aussehende Stellen. Die Wassermelone sollte je nach Sorte rot, rosa oder gelb bleiben und ein sauberes, appetitliches Fruchtfleisch aufweisen. Wenn sich ihre Farbe oder ihr Aussehen deutlich verändert, sollte man nicht rätseln.
Eine aufgeschnittene Wassermelone hält sich nicht unbegrenzt lange.
Sobald die Wassermelone aufgeschnitten ist, wird sie wesentlich empfindlicher. Ihr Fruchtfleisch ist nicht mehr durch die Schale geschützt und ist der Luft, dem Messer, dem Schneidebrett sowie der Handhabung ausgesetzt.
Die CDC empfiehlt, aufgeschnittenes Obst so schnell wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von zwei Stunden, in den Kühlschrank zu stellen. Bei sehr hohen Temperaturen, beispielsweise bei einem Picknick oder in einem heißen Auto, verkürzt sich diese Frist auf eine Stunde.
Am besten bewahrt man die Stücke in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So wird verhindert, dass sie austrocknen oder Gerüche aus dem Kühlschrank annehmen, und ihre Frische bleibt besser erhalten.
In der Praxis schmeckt eine aufgeschnittene Wassermelone in den ersten Tagen am besten. Wenn sie gut gekühlt gelagert wurde, hält sie sich in der Regel einige Tage, doch man sollte vor dem Verzehr immer Geruch, Aussehen und Konsistenz prüfen.
Sollte man die Wassermelone vor dem Anschneiden waschen?
Ja, auch wenn man die Schale nicht isst!
Das mag unnötig erscheinen, aber wenn man eine Wassermelone aufschneidet, durchdringt das Messer erst die Schale und dann das Fruchtfleisch. Ist die Außenseite verschmutzt, können Keime ins Innere gelangen.
Es wird empfohlen, Obst und Gemüse vor der Zubereitung oder dem Verzehr unter fließendem Wasser zu waschen, auch Produkte mit einer Schale oder Rinde, die man nicht mitisst. Von der Verwendung von Seife, Spülmittel oder speziellen Waschmitteln für Obst und Gemüse wird hingegen abgeraten.
Also halten wir es einfach: klares Wasser, eventuell eine kleine saubere Bürste, wenn die Schale verschmutzt ist, und dann abtrocknen, bevor man das Obst oder Gemüse schneidet. Man muss die Dinge nicht unnötig kompliziert machen :)
Und wenn er im Mund prickelt?
Wenn Ihre Wassermelone einen vergorenen, sauren oder alkoholischen Geschmack hat oder ein ungewöhnliches Prickeln im Mund hinterlässt, sollten Sie sofort aufhören, sie zu essen.
Eine Wassermelone kann sehr süß, sehr saftig oder manchmal auch etwas fade sein … aber sie darf nicht auf der Zunge brennen oder den Eindruck einer gärenden Frucht vermitteln. Auch wenn das Aussehen in Ordnung zu sein scheint, ist ein solcher Geschmack ein echtes Warnsignal.
Im Zweifelsfall isst man sie nicht auf, „um sie nicht zu verschwenden“. Man wirft sie einfach weg!
Behalten wir sie oder nicht?
Um eine verdorbene Wassermelone zu erkennen, sollten Sie vor allem auf folgende Anzeichen achten: säuerlicher oder gäriger Geruch, schleimiges oder breiiges Fruchtfleisch, verdächtige weiche Stellen, Schimmel, ungewöhnliche Farbe oder ein prickelnder Geschmack.
Und um böse Überraschungen zu vermeiden, wäscht man die Wassermelone vor dem Anschneiden, verwendet ein sauberes Messer, legt die Stücke schnell in den Kühlschrank und bewahrt sie in einer luftdichten Dose auf.
Letztendlich ist die Regel ganz einfach: Eine gute Wassermelone muss schon beim Aufschneiden Appetit machen. Sie muss frisch duften, saftig und farbenfroh sein und sich angenehm beißen lassen.
Wenn man vor dem Kühlschrank zu lange zögert … hat sie ihren großen Moment wohl schon verpasst ;)
Adèle Peyches
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