Was man im Januar einfrieren sollte, um das Leben an kälteren Tagen zu erleichtern
Der Januar in Europa ist kalt und träge und folgt auf Wochen intensiver Festtagsküche.
Deshalb ist es der perfekte Monat, um den Gefrierschrank mit praktischen, wärmenden und wohltuenden Gerichten zu füllen. In größeren Mengen zu kochen und einzufrieren spart nicht nur Zeit, sondern ist auch Selbstfürsorge an Tagen, an denen einem sogar die Energie fehlt, eine Kartoffel zu schälen.
Im Folgenden listen wir die Zutaten und Zubereitungen auf, deren Einfrieren sich im Januar wirklich lohnt, wobei wir uns auf den europäischen Winter konzentrieren. Nicht einfach „Man kann alles einfrieren“: Hier geht es nur um das, was gut funktioniert, nicht an Textur verliert und in 10 Minuten das Abendessen rettet.
1. Suppen, Brühen und dicke Cremes
Tiefgekühlte Suppe ist nicht ohne Grund ein Klischee: Sie funktioniert zu gut. Bevorzugen Sie dickflüssige Suppen (Linsen-, Süßkartoffel-, Kürbis-, Blumenkohlsuppe) und vermeiden Sie solche mit Nudeln oder gekochtem Reis (sie werden matschig). Tipp: Frieren Sie einzelne Portionen in Gläsern oder flachen Beuteln ein.
2. Fertigsaucen (Ragout, Tomate, Curry, Pesto ohne Käse)
Eingefrorene Soße ist wie Zauberei: auftauen, aufkochen, essen. Fleischragouts, Soßen aus gerösteten Tomaten, Gemüsecurrys und sogar Pestos (ohne Parmesan, der später hinzugefügt werden kann) eignen sich bestens.
3. Gekochte Hülsenfrüchte (Bohnen, Kichererbsen, Linsen)
Hülsenfrüchte zu kochen dauert lange, und der Geruch am nächsten Tag ist nicht gerade angenehm. Kochen Sie eine größere Menge, frieren Sie sie portionsweise ein und müssen Sie nicht auf Konserven zurückgreifen.
4. Gefüllte Nudeln und Lasagne
Ravioli, Lasagne und sogar selbstgemachte Gnocchi lassen sich sehr gut einfrieren. Bereiten Sie alles roh vor, frieren Sie es ein und backen Sie es mit längerer Backzeit direkt aus dem Gefrierschrank. Ideal für mühelose Wintersonntage.
5. Einfache Brote und Kuchen
Scheiben Vollkornbrot, Brioche, Joghurtkuchen und Apfelkuchen: All das kann in den Gefrierschrank und im Ofen in 5 Minuten wieder aufgebacken werden. Der Duft von Kuchen an einem Dienstag? Ja, bitte.
6. Gebratenes oder gegrilltes Gemüse
Gebratene Möhren, Kürbis, Blumenkohl und Paprika lassen sich gut einfrieren. Verwenden Sie sie später in belegten Broten, warmen Salaten oder Schüsseln. Vermeiden Sie aber Zucchini und Auberginen, die sind zu weich.
7. Gehackte Kräuter mit Olivenöl (oder Wasser)
Kräuter wie Petersilie, Koriander, Basilikum oder Rosmarin gehackt und mit Olivenöl in kleinen Würfeln einzufrieren, ist ein Küchentrick. Einen Würfel in die Pfanne geben und schon hat man eine aromatische Basis.
8. Vollständige Mahlzeiten in Einzelportionen
Haben Sie immer ein paar „Notfallgerichte“ im Gefrierschrank: Reis mit Gemüse, vegetarisches Chili, Stroganoff, Frikassee. Es gibt nichts Besseres, als zu wissen, dass ein hausgemachtes Gericht in 10 Minuten in der Mikrowelle fertig ist.
Und was ist es nicht wert, eingefroren zu werden?
- Rohes Blattgemüse (verliert seine Textur)
- Gekochte Kartoffeln pur (werden körnig)
- Rohe Eier mit Schale (die Schalen können platzen)
- Gekochte Nudeln mit flüssigen Soßen (werden matschig)
Im Januar geht es beim Kochen auf Vorrat und Einfrieren nicht nur um Bequemlichkeit. So ist auch an den kältesten und trägsten Tagen ein gutes Essen für einen da. Und das, seien wir ehrlich, macht einen großen Unterschied.
Mirella Mendonça
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