Das Geheimnis, das jede Großmutter kennt: Warum Kuchen und Pudding in einer Form mit Loch in der Mitte fluffiger und perfekter werden
Die berühmte Form mit Loch in der Mitte, auch Puddingform oder Kuchenform mit Rohr in der Mitte genannt, entstand in Europa, inspiriert von traditionellen Rezepten wie dem Gugelhupf, einem typischen Kuchen aus Österreich, Deutschland und Ungarn.
Diese Form entstand aus einer praktischen Notwendigkeit: In alten Öfen wurde die Hitze nicht gleichmäßig verteilt. Das Loch in der Mitte sorgte dafür, dass die Kuchen gleichmäßig durchbackten und die Mitte nicht roh blieb, während die Ränder verbrannten.
Wann ist es zu verwenden?
Brasilien: Großmutters Kuchen mit Loch in der Mitte
In Brasilien wurde die Form nicht nur für Puddings, sondern auch für traditionelle hausgemachte Kuchen beliebt: Maismehl-, Orangen-, Karotten- und Schokoladenkuchen. Sie wurde fast zu einem Symbol der Geborgenheit – zum klassischen Bild eines warmen Großmutterkuchens, der frisch aus dem Ofen kommt und immer ein Loch in der Mitte hat.
除了 Süßspeisen wird die Form auch für typische herzhafte Gerichte wie Cuscuz Paulista und herzhaften Hühnerkuchen verwendet.
Portugal: die Heimat des Milchpuddings
In Portugal spielt diese Form bei Desserts eine wichtige Rolle. Der portugiesische Pudding, der für seinen hohen Eieranteil bekannt ist, gelingt dank der Form mit Loch in der Mitte, die ein gleichmäßiges Garen im Wasserbad ermöglicht.
Dieser Brauch gelangte während der Kolonialzeit über den Atlantik und fasste in der brasilianischen Süßspeisentradition Fuß. Noch heute spricht man sowohl in Portugal als auch in Brasilien von einer „forma de pudim“.
Modernisierung und Dauerhaftigkeit
Im Laufe der Zeit sind Formen mit Antihaftbeschichtung, Silikon und sogar mit Verzierungen aufgetaucht. Das Prinzip bleibt jedoch dasselbe: Das Loch in der Mitte beschleunigt und verbessert das Garen und hält die Tradition sowohl in Portugal als auch in Brasilien am Leben.
Die Rezepte finden Sie hier
Mirella Mendonça

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