14 Tipps, um als Student beim Essen nicht pleite zu gehen
Als Student lernt man, mit drei offenen Baustellen zu leben: Schlaf, Geld und einem halbleeren Kühlschrank. Aber nur weil dein Geldbeutel wie eine Wüste aussieht, heißt das nicht, dass du essen musst wie ein Schiffbrüchiger. Das Studentenleben bringt Unabhängigkeit, chaotische Zeitpläne und die Notwendigkeit mit sich, sich zu ernähren, ohne pleitezugehen. Mit ein wenig Organisation ist es möglich, abwechslungsreich, lecker und günstig zu essen.
Hier sind 14 Tipps, mit denen du den ganzen Monat über die Runden kommst, ohne auf die Essensbox deiner Mutter oder Makkaroni mit Ketchup angewiesen zu sein.
1. einen Plan (auch wenn er auf einer Bar-Serviette steht)
Improvisieren ist teuer. Wenn du jeden Abend, wenn der Hunger am größten ist, in letzter Minute in den Supermarkt gehst, um etwas fürs Abendessen zu besorgen, zahlst du am Ende zu viel und isst schlechter. Ein wenig Planung werden dein Magen (und dein Konto) zu schätzen wissen.
Natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt die sogenannte magische Stunde im Supermarkt: Wenn der Ladenschluss naht, werden viele frische Produkte günstiger, weil sie bald ablaufen. Mit dieser Strategie im Hinterkopf kannst du mit dem richtigen Timing eine Menge Geld sparen.
2. Saisonale Produkte = Schnäppchen
Obst und Gemüse der Saison kosten weniger und schmecken besser. Im Herbst ist der Kürbis nicht nur eine Halloween-Dekoration: Er kann die Grundlage für eine günstige, wärmende Cremesuppe sein. Häng einen Saisonkalender an den Kühlschrank, und du hast schon die halbe Lektion in Sachen günstig essen gelernt.
3. XXL-Kasserolle, Happy Freezer
Koch einen großen Topf Linseneintopf oder einen Hühnereintopf. Heute essen, etwas für morgen aufheben und den Rest für einen Monat einfrieren. Dein zukünftiges Ich wird sich freuen, als wäre in der Prüfung genau das einzige Thema dran gekommen, das du gelernt hast.
4. Hülsenfrüchte in Dosen: der Zunder der Billigküche
Sie passen immer. Du öffnest ein Glas und hast im Handumdrehen ein Kichererbsencurry, einen schnellen Hummus oder ein Bohnenchili für ein Abendessen mit Freunden. Sie kosten wenig, machen satt, sind nahrhaft und passen zu fast allem.
5. Nudeln und Reis, deine perfekten Mitbewohner
Sie sind günstig und machen satt. Nudeln mit Tomate und Thunfisch sind zwei Tage lang in Ordnung; am dritten Tag ist Abwechslung gefragt: Pilze mit Sahne, selbst gemachtes Pesto oder Kirschtomaten mit Feta. Das Gleiche gilt für Reis: kubanischer Reis, ein einfaches Risotto oder ein schnelles Pfannengericht. Das kostet weiterhin wenig, sieht aber schon nach richtiger Küche aus.
6. Einmal kochen, zweimal prahlen
Die Bolognese von heute wird zu Pasta. Morgen kann sie als Burrito-Füllung dienen. Mit ein wenig Kreativität und Kochen auf Vorrat sieht dein Kühlschrank abwechslungsreich aus – als hättest du dreimal gekocht, obwohl es in Wirklichkeit nur einmal war.
7. Ultra-verarbeitet = ultra-teuer
Tiefkühlpizza scheint deine Freundin zu sein, ist am Ende aber teuer. Das Gleiche gilt für Mikrowellenlasagne, Salmorejo aus dem Becher oder vorgegarte Hähnchenstreifen: Sie helfen, wenn es schnell gehen muss, aber auf lange Sicht spürst du es im Geldbeutel. Eine Tiefkühlpizza kostet etwa 4 Euro; mit Fladenbrot, Tomate und ein paar Zutaten, die du noch im Kühlschrank findest, kannst du für weniger als 2 Euro eine selbst gemachte Pizza zubereiten. Lohnt sich das nicht?
8. Gemüsesuppen und -cremes, große Verbündete!
Ein Kürbis, ein paar Kartoffeln und ein Mixer – und schon ist das Abendessen für wenig Geld erledigt. Das Beste daran: Diese einfache Formel funktioniert mit fast jedem Gemüse (Karotten, Zucchini, Blumenkohl …). Zum Abrunden des Gerichts (und um Chicote glücklich zu machen) gib ein paar Croutons, Sonnenblumenkerne oder einen Schuss Öl darüber. Einfach klasse!
9. Krieg gegen den Abfall
- Zaubere etwas aus Resten: Der traurige Reis von gestern kann in einem Pfannengericht mit Gemüse wieder zum Leben erweckt werden, das Brathähnchen wird zum leckeren Sandwich und aus welkem Gemüse wird ein Omelett, das aussieht, als wäre es von Anfang an so geplant gewesen.
- Gourmet-Recycling: Das Gleiche gilt für altbackenes Brot: Daraus werden Croutons für die Suppe, Toast zum Frühstück oder Paniermehl. Nichts wird weggeworfen, denn jeder Euro zählt. Nenn es Gourmet-Recycling oder Überlebenskochen. Und wenn dir Ideen fehlen, findest du auf TikTok unter dem Hashtag #zerowaste (und auch bei Petitchef) zahlreiche Vorschläge.
10. Der Gefrierschrank, nicht nur für die Herstellung von Eiswürfeln
Aufgeschnittenes Brot, Kräuter in Eiswürfeln, Tupperware mit Essensresten... das passt alles. Stellen Sie sich den Gefrierschrank wie die Schaltfläche "Spiel speichern" in Videospielen vor.
11. Besser (und billiger), wenn hausgemacht
Der Kaffee für 1,50 Euro, den du dir vor dem Unterricht holst, schmeckt aus der Thermoskanne von zu Hause genauso gut – und am Monatsende hast du eine Menge Geld gespart. Das Gleiche gilt fürs Abendessen: Anstatt immer ins Restaurant zu gehen, organisiere gemeinsame Mahlzeiten in der WG und lass alle etwas Günstiges mitbringen.
12. Apps und Broschüren: Jagd auf Schnäppchen
Ein Student mit dem Handy in der Hand schaut nicht nur Memes an: Er kann auch auf Schnäppchenjagd gehen. Lade Supermarkt-Apps herunter oder wirf einen Blick in die digitalen Prospekte: 3-für-2-Angebote und Ähnliches. Mit ein paar Benachrichtigungen füllt sich dein Kühlschrank, ohne dass dein Geldbeutel leer wird.
13. Große und unausgegorene Anschaffungen
Wenn du mit anderen zusammenwohnst (und ihr euch gut versteht), teilt euch die Kosten für einige Zutaten. Es ist günstiger, größere Kanister Öl, Säcke Reis oder Joghurtpackungen zu kaufen und die Kosten anschließend aufzuteilen.
14. Essen von einem Universitätsmenü
Und warum nicht ab und zu in der Uni-Mensa essen? Das ist oft günstiger, als zu Hause frisches Fleisch oder frischen Fisch zuzubereiten: Für 4 oder 5 Euro bekommst du eine vollständige, ausgewogene Mahlzeit und musst kein teures Abendessen in der WG zubereiten. Und wenn etwas übrig bleibt, umso besser: Nimm es in einer Essensbox mit.
Der wahre Meister
Das alltägliche Essen in einer Studenten-WG hat wenig mit Pinterest-Batch-Cooking oder den makellosen Instagram-Rezepten mit tausend Zutaten zu tun. Hier zählen Teilen, Wiederverwerten, Einkaufen lernen und sich abwechslungsreicher ernähren als nur von Döner. Neben Vorlesungen und Prüfungen ist das Studentenleben auch ein echter Master in Sparsamkeit.
Patricia González
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