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Dhal Makhani - Linsen in Tomaten-Buttersauce

Von ooooooh'rangenblog - für alle sinne
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Dhal Makhani steht auf der Speisekarte von ziemlich allen nordindischen Restaurants. Überall schmeckt es ein bisschen anders und doch immer cremig-lecker. Dafür sorgen nicht nur die Gewürze, sondern auch die ordentliche Menge Butter und Sahne in der Sauce.



Bei A Life (Time) of Cooking habe ich ein Rezept entdeckt, das mir sehr gut gefallen hat. Mindestens genauso gut hat mir die Geschichte mit dem Postmann gefallen - also schaut auf dieser Seite unbedingt einmal vorbei, es lohnt sich :-)



Ich habe ein paar andere Linsensorten als im Originalrezept verwendet, weil ich diese gerade da hatte. Im Würzöl habe ich noch Senfsamen und am Schluss Kidneybohnen aus der Dose ergänzt. Aber das kann ja jeder ganz nach seinem Gusto machen.







Hier nun meine Dhal Makhani Version:



Linsen kochen

250 g gemischte Linsen (ich habe je eine handvoll Urid-, Masoor-, Chana- und Moonghal verwendet)

2 cm frischer Ingwer, grob in Stücke geschnitten

3 Knoblauchzehen

2 Chillies



Eine Schale auf eine Waage stellen und von allen vorhandenen Linsensorten eine handvoll hinein geben, bis man ca. 250 g zusammen hat.



Wenn möglich die Linsen über Nacht einweichen. Ich hab das leider vergessen, deshalb habe ich auch die ganzen Kichererbsen im Foto weg gelassen und sie am Ende durch 1 Dose Kidneybohnen ersetzt. Die Kichererbsen wären uneingeweicht nicht so schnell durch geworden. Bei den anderen genannten Hülsenfrüchten klappt es zur Not auch ohne. Rote Linsen (Masoor Dhal) müssen gar nicht eingeweicht werden, sie haben eine recht kurze Garzeit.



Das Einweichwasser unbedingt wegschütten und die Linsen vor dem Kochen (auch wenn man sie uneingeweicht verwendet) mit frischem Wasser mehrmals waschen.



Die gewaschenen Linsen zusammen mit dem Knoblauch, Ingwer und den Chilis in reichlich kochendem Wasser bei mittlerer Hitze garen. Vorsicht, Linsen können ziemlich schäumen und gehen am Anfang gerne mal über!



Wenn die Linsen weich sind, das Wasser abgießen und sie teilweise ein wenig zerstampfen.





Für das Würzöl

ein großzügiger Löffel Ghee (Butterschmalz)

1 TL Kreuzkümmelsamen

1 TL schwarze Senfsamen

3 Knoblauchzehen, fein gehackt

eine Messerspitze Asafoetidapulver

1/2 TL Bockshornkleesamen

2 Dosen stückige Tomaten oder Tomatenpüree



Das Ghee in einer Pfanne erhitzen und Kreuzkümmel, Senf- und Bockshornkleesamen anrösten, bis sie duften. Ich brate gerne auch noch einen Esslöffel Urid Dhal mit an - das gibt ein tolles Röstaroma.



Recht bald den Knoblauch zufügen und ebenfalls goldbraun anbraten. Das Asafoetidapulver darf nun auch mit rein. Aufpassen, dass die Gewürze nicht anbrennen, sonst werden sie bitter - zur Not die Pfanne von der Platte schieben. Mit Tomatenpüree ablöschen, alles vermischen und die Masse zu den Linsen geben.





Verfeinerung

(Optional: 1 Dose Kidneybohnen oder Kichererbsen, mit klarem Wasser abgespült)

100 g Butter (ich nehm meist etwas weniger)

30 ml Sahne

1 TL Garam Masala

1/2 TL Korianderpulver

Chilipulver - so viel man mag

Salz, Pfeffer



Das Dhal wieder zum köcheln bringen. Jetzt wäre auch der Zeitpunkt wo man die gewaschenen Dosenbohnen mit hinein gibt - nur wenn man möchte. Mit Chili, Garam Masala, Salz, Pfeffer und Korianderpulver würzen. Die Sahne und die Butter ebenfalls unterrühren. Auf kleiner Hitze für weitere 30 Minuten durchziehen lassen. Nochmal mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken.





Servieren

Mit reichlich frischem Koriander servieren. Ich mag dazu am liebsten noch einen Klecks Schmand oder Joghurt, ein paar erfrischende Gurkenstücke und einen Löffel feurige Zitronenpickles. Und noch satter macht es mit Reis oder Fladenbrot.



Das Dhal kann man auch super aufwärmen und am nächsten Tag mit in die Arbeit nehmen.









Tipp:

Wer nicht immer an frischen Koriander kommt, aber auf den typischen Geschmack im Curry oder Dhal nicht verzichten möchte, kann bei Gelegenheit eine größere Menge kaufen und einfach einfrieren.



Dazu den Koriander waschen und vorsichtig trockentupfen. Die Blätter mit der Hand abzupfen und in eine verschließbare Plastikschale geben. Die übrig gebliebenen Stängel in kleine Stücke schneiden und in eine andere Ecke der Schale geben. Die Wurzeln - wenn vorhanden - ebenfalls mit einfrieren. Diese kann man super für Suppenbrühen oder Currypasten verwenden. Die Schale mit einem Deckel verschließen und in den Gefrierschrank stellen.



Bei Bedarf einen Löffel voll gefrorene Blätter und Stengel herausnehmen und eine Minute vor dem Servieren ins fertige Curry oder Dhal rühren.



Die Schale sofort wieder zurück in den Gefrierschrank stellen - Koriander ist so zart beschaffen, er taut extrem schnell auf.

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